foodora sieht Lieferplattformen als Wachstumstreiber für lokale Betriebe
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Dragan Milovanovic, Managing Director von foodora Österreich
RETAIL Redaktion 27.05.2026

foodora sieht Lieferplattformen als Wachstumstreiber für lokale Betriebe

WIEN. Lieferplattformen entwickeln sich laut foodora zunehmend auch außerhalb großer Städte zu einem wichtigen Vertriebskanal für lokale Unternehmen. Das geht aus einem aktuellen „Local Impact Report“ des Unternehmens hervor. Demnach befindet sich mittlerweile mehr als die Hälfte aller angebundenen Orte in Österreich in ländlichen Regionen.
„Die Zahlen in diesem Report sprechen eine klare Sprache: foodora ist mittlerweile in mehr als 1.200 Städten und Gemeinden in Österreich verfügbar und erreicht damit potenziell 73 Prozent der Bevölkerung“, erklärt Dragan Milovanovic, Managing Director von foodora Österreich. Rund 55 Prozent der angebundenen Gemeinden seien ländlich geprägt.

Laut foodora stammen rund 99 Prozent der Partnerbetriebe auf der Plattform aus dem KMU-Bereich, etwa 70 Prozent aus dem lokalen Umfeld. Für viele Unternehmen bedeute die Anbindung vor allem zusätzlichen Zugang zu Kunden und Bestellungen. Interne Daten zeigen laut Unternehmen, dass das Bestellvolumen von Restaurants innerhalb der ersten sechs Monate auf der Plattform durchschnittlich um rund 18% steigt. Durch In-App-Werbung seien zusätzlich Umsatzsteigerungen von durchschnittlich 46% möglich.

Auch abseits klassischer Ballungsräume baut foodora seine Präsenz weiter aus. Aktuell deckt die Plattform laut eigenen Angaben rund sieben Prozent der österreichischen Landesfläche ab, in ländlichen Regionen rund sechs Prozent der Fläche. Lieferangebote würden damit zunehmend Teil der lokalen Infrastruktur werden.

Als Beispiel nennt foodora die Kooperation mit Penny Österreich. Seit Mai 2024 wurde die Zusammenarbeit auf mehr als 70 Standorte in 29 Städten ausgeweitet – darunter auch kleinere Orte wie Parndorf, Leibnitz oder Stockerau. „Die Zusammenarbeit mit foodora ermöglicht es uns, unseren Kundinnen und Kunden eine zusätzliche, bequeme Einkaufsmöglichkeit anzubieten und unser Lieferangebot auch außerhalb urbaner Regionen weiter auszubauen“, erklärt Niko Karras, Geschäftsführer von Penny Österreich.

Auch Gastronomiebetriebe berichten laut foodora von positiven Effekten. Andreas Hanner, CEO der Restaurants Freigeist in Graz, spricht von einem deutlichen Anstieg bei Bestellungen und Umsatz seit Beginn der Zusammenarbeit. Zudem würden viele Kunden gezielt über die Plattform bestellen. Der Report zeigt laut foodora, dass Lieferplattformen zunehmend auch in kleineren Gemeinden genutzt werden. Dadurch entstünden zusätzliche Einkaufs- und Liefermöglichkeiten für Konsumenten sowie neue Vertriebskanäle für lokale Betriebe.

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