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Getrennte Wege sind gute Pfade © Ceconomy

Ceconomy-Chef Pieter Haas will Streitigkeiten um MediaMarkt-Saturn endigen.

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Ceconomy-Chef Pieter Haas will Streitigkeiten um MediaMarkt-Saturn endigen.

Redaktion 16.02.2018

Getrennte Wege sind gute Pfade

Die MediaMarkt-Saturn-Mutter Ceconomy will Streit mit Minderheitsaktionärsunternehmen Convergenta beenden.

DÜSSELDORF/WIEN. Die deutsche Elektronikkette Ceconomy (MediaMarkt, Saturn) und die Familie des verstorbenen Minderheitsaktionärs Erich Kellerhals wollen einen Schlussstrich unter ihren jahrelangen Streit ziehen. In Zukunft will man getrennte Wege gehen. „Es wird keine gemeinsame Zukunft geben”, verlautete demgemäß Ceconomy-Chef Pieter Haas diese Woche.

Darüber seien sich beide Seiten einig. Über das Wie der Trennung will man sich zügig verständigen. Hintergrund: Kellerhals hatte sich beim Verkauf seiner MediaMarkt-Mehrheit eine Beteiligung und Vetorechte beim Nachfolgeunternehmen gesichert. In den vergangenen Jahren sah er sich jedoch durch den Mehrheitseigentümer und die Unternehmensführung an den Rand gedrängt und kämpfte erbittert um sein Lebenswerk. Der Streit beschäftigte die Gerichte. Zuletzt wurde ein Mediator eingeschaltet – zu einer offiziellen Einigung kam es vor dem Tod von Kellerhals aber nicht mehr.

Ende des Streits

Beide Seiten wollen nun laut Haas den seit Jahren schwelenden Gesellschafterstreit rasch beilegen. Aus strategischer Sicht stehe das Thema „ganz oben auf der Agenda”, so Haas. Nach der Hauptversammlung werde man den Gesprächsfaden wieder aufnehmen. Ceconomy habe mit der Kellerhals-Firma Convergenta „Vereinbarungen für einen offenen und konstruktiven Dialog getroffen”, sagte Haas. Diesen Dialog werde man vertraulich führen und über Ergebnisse zu gegebener Zeit informieren. (red)

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