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Gib den Marken weniger Zucker! © Spar

Freude mit wenig ZuckerSpar enjoy Bio-Cola natural hat mit 8,7 g Zucker auf 100 g sogar rund 18% weniger Zucker als der führende Markenartikel.

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Freude mit wenig ZuckerSpar enjoy Bio-Cola natural hat mit 8,7 g Zucker auf 100 g sogar rund 18% weniger Zucker als der führende Markenartikel.

Redaktion 08.06.2018

Gib den Marken weniger Zucker!

Das Spar-Programm zur Zuckerreduktion zeitigt nach mehr als einem Jahr gewichtige Erfolge.

SALZBURG. Weniger Zucker ist in und nimmt aktuell aus dem Getränkeregal bei Spar merklich Süße heraus: Der Händler hat nämlich seine Eigenmarkenprodukte auf ihr Zuckereinsparungspotenzial überprüft. Bereits seit Anfang 2017 wurde aus mehr als 100 Produkten Zucker entnommen. Allein im Getränkebereich konnten seit Beginn der Initiative bei 41 Limonaden und Eistees rd. 200 t Zucker eingespart werden.

300 weitere Produkte sollen in den nächsten ein bis zwei Jahren Zucker ablassen – die dazugehörige Zielvorgabe lautet auf eine Einsparung von 1.000 t bis zum Jahr 2020.
Der dazugehörige strategische Gedanke ist bestens im aktuellen Trend verwurzelt: Getränke sind heutzutage mehr als Durstlöscher. Sie sind gleichfalls Ausdruck eines modernen Lebensgefühls. Ergo wird auf den Zuckergehalt im Sinne einer bewussten Ernährung immer öfter geachtet. Einige Artikel erfüllen diesbezüglich bereits hohe Ansprüche – beispielsweise Spar enjoy Bio-Eistees, Spar enjoy Bio-Cola natural, aber ebenso einige Artikel der Markenartikelindustrie.

Drei Produkte, 42 Tonnen

Die wahrscheinlich eindruckvollsten Beispiele für erfolgreiche Zuckerreduktion sind: Spar Kräuterlimo mit nur noch 8,1 g auf 100 ml anstatt früher 9,3 g. Spar enjoy green tea honey hat nur noch 5,8 g Zucker pro 100 ml statt zuvor sieben und die Limonade Spar Fresh Orange nur noch 8,6 g Zucker auf 100 ml im Vergleich zu früheren zehn Gramm.

Allein bei diesen drei Produkten konnten bis dato rd. 42 t Zucker eingespart werden – und „sie schmecken immer noch köstlich”, folgert man bei Spar. Vorstandsvorsitzender Gerhard Drexel zieht eine entsprechend positive Zucker-Jahresbilanz: „Konsumentinnen und Konsumenten verlangen weniger süße Limonaden, Eistees & Co. Wir haben uns daher intensiv mit dem Thema Zucker in Getränken beschäftigt und konnten den Zuckeranteil bei zahlreichen Spar-Eigenmarkengetränken senken. Insgesamt haben wir seit Anfang 2017 rund 200 Tonnen Zucker eingespart, selbstverständlich ohne Einsatz von künstlichen Süßstoffen.”

Inspiration mit Inspiriti

Der Händler mit Sitz in Salzburg engagiert sich in der Zuckerreduktion aber auch abseits seiner Eigenmarken. Mit dabei im Getränkeregal ist etwa der mit Agavendicksaft gesüßte Trenddrink von Inspiriti; Eistees von Ohnly sowie der Grüne Tee Ingwer von Mono Tee kommen letztlich sogar gänzlich ohne Süße aus. (nov)

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