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Glyphosat-Verbot: Spar fordert umgehende Umsetzung © Spar Helge Kirchberger Photography

Gerhard Drexel, Vorstandsvorsitzender Spar Österreich.

© Spar Helge Kirchberger Photography

Gerhard Drexel, Vorstandsvorsitzender Spar Österreich.

Redaktion 18.11.2020

Glyphosat-Verbot: Spar fordert umgehende Umsetzung

Nach Stillhaltefrist am 19. November 2020 könnte die Bundesregierung Glyphosat verbieten.

SALZBURG. Das Österreichische Parlament hat mit einer klaren demokratischen Mehrheit und mit breiter Zustimmung der österreichischen Bevölkerung ein Verbot von Glyphosat beschlossen - Spar ruft dazu auf, jetzt zur Tat zur Schreiten und dem Beschluss Taten folgen zu lassen: "Mit Ende der Stillhaltefrist des EU-Notifizierungsverfahrens, das durch eine Stellungnahme der Tschechischen Republik verlängert wurde, könnte nun die Bundesregierung ab 19. November Nägel mit Köpfen machen und endlich das Glyphosat-Verbot in Österreich umsetzen“, teilte der österreichische Händler Mittwoch Nachmittag in einer Aussendung mit.

Gerhard Drexel, Spar-Vorstandsvorsitzender: „Die Gesundheit unserer Kunden, der Schutz der Artenvielfalt sowie der gesunden Böden und landwirtschaftlichen Flächen haben für Spar Priorität. Das ist auch der Grund, warum wir bereits 2017 Glyphosat in der landwirtschaftlichen Produktion für alle Produkte der Spar-Eigenmarken im In- und Ausland verboten haben."

Der Händler appelliert daher an die österreichische Bundesregierung, "Glyphosat endlich von den landwirtschaftlichen Flächen zu verbannen bzw. die Zulassungen von Glyphosat-haltigen Spritzmitteln zu entziehen und damit eine Wende für eine verantwortungsvolle Landwirtschaft einzuleiten“. (red)

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