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Hälfte aller Transaktionen im Handel weiterhin in bar © medianet/Katharina Schiffl

Rainer Will, Handelsverband.

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Rainer Will, Handelsverband.

Redaktion 07.09.2021

Hälfte aller Transaktionen im Handel weiterhin in bar

Seit Beginn der Coronapandemie wird Bankomatkarte und Handy-Bezahlfunktion häufiger genutzt – Handelsverband: Pandemie hat in Teilen der Bevölkerung eine Entwöhnung vom Bargeld ausgelöst.

WIEN. Mehr als die Hälfte aller Transaktionen im heimischen Handel wird laut einer aktuellen Umfrage weiterhin bar abgewickelt. Seit Beginn der Coronapandemie verzichten im stationären Handel 35% der Konsumentinnen und Konsumenten häufiger auf die Bezahlung mit Bargeld, geht aus einer Befragung des Handelsverbands und von MindTake Research hervor. Ein Drittel der Befragten zückt verstärkt die Bankomatkarte / Debitkarte, und ein Zehntel nutzt häufiger die Handy-Bezahlfunktion.

"Die Pandemie hat in Teilen der Bevölkerung eine Entwöhnung vom Bargeld ausgelöst", so Handelsverband-Geschäftsführer Rainer Will am Dienstag, 7. September 2021, in einer Aussendung. Laut Umfrage haben seit Beginn der Coronakrise österreichische Webshops und Marktplätze etwas an Beliebtheit gewonnen. 15% der Befragten shoppen verstärkt bei österreichischen Online-Geschäften und 13% kaufen häufiger bei heimischen Internet-Marktplätzen ein. 25% gaben an, genauso viel aus im stationären oder Online-Handel wie vor der Coronapandemie zu kaufen, aber auf Regionalität zu achten. Covid-19 habe den Trend zum regionalen und ökologischen Online-Einkauf deutlich verstärkt, sagte der Handelsverband-Geschäftsführer.

Die aktuellen Umfrageergebnisse seien ein Anreiz für Handelsbetriebe, die zurzeit noch nicht auf einem regionalen Marktplatz vertreten sind oder noch über keinen eigenen Onlineshop verfügen, so Handelsverband-Präsident Stephan Mayer-Heinisch. (APA)

 

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