RETAIL
Haubis-Gebäck am Campus Wieselburg auf dem Prüfstand © FHWN

Kathrin Heim, Roman Kronberger (Haubis) und Roswitha Enzelberger freuen sich über den Erfolg des „Wieselburger Weckerl-Castings“.

© FHWN

Kathrin Heim, Roman Kronberger (Haubis) und Roswitha Enzelberger freuen sich über den Erfolg des „Wieselburger Weckerl-Castings“.

Redaktion 19.01.2022

Haubis-Gebäck am Campus Wieselburg auf dem Prüfstand

150 Genuss-Jurorinnen und -Juroren nutzten Anfang Jänner die Gelegenheit, am Campus Wieselburg der FH Wiener Neustadt beliebte Weckerlkreationen zu testen.

WIESELBURG. Der Duft von frischem Gebäck begleitete Anfang Jänner 2022 zwei Tage lang die Verkosterinnen und Verkoster im „Genusslabor“ am Campus Wieselburg. Im Auftrag von Haubis wurden vier beliebte Gebäckklassiker mit bekannter sowie verfeinerter Rezeptur auf den Prüfstand gestellt.

„Wir sind bemüht, unsere Backwaren stetig zu optimieren. Dabei ist es uns sehr wichtig, die Kundinnen und Kunden direkt in den Entwicklungs- und Entscheidungsprozess miteinzubeziehen. Daher haben wir uns wieder dazu entschieden, unsere Rezepturen gemeinsam mit dem Team vom Campus Wieselburg zu testen“, erklärt Roman Kronberger, Forschung & Entwicklung bei Haubis.

Engagierte Genuss-Juroren
„Der Zuspruch war wieder sehr gut, obwohl die Termine dieses Mal unter der Woche stattfanden. Die Testerinnen und Tester haben wirklich Zeit investiert und die Kostproben genau geprüft. Auch im Hinblick auf die Einhaltung der Coronamaßnahmen waren alle sehr gewissenhaft“, berichtet Roswitha Enzelberger, Fachbereich Lebensmittelwissenschaft, von der erfolgreichen Verkostung.

Rund 150 Testerinnen und Tester nahmen im Verkostungslabor Kornspitz, Salzstangerl, Semmel und Brioche genauer unter die Lupe. Dabei sollten jeweils zwei Varianten der Gebäcke probiert werden. Im Mittelpunkt standen vor allem der jeweilige Geschmack und Geruch. Zusätzlich ging es noch darum, die Essgewohnheiten der Probandinnen und Probanden in Bezug auf die verkosteten Gebäcksorten zu erheben.

„Im Rahmen unseres Tests wurden die Rezept-Variationen im direkten Vergleich sehr gut bewertet. Es hat sich gezeigt, dass beide Rezepturen auf sehr hohen Zuspruch treffen“, erklärt Lebensmittelsensorikerin Kathrin Heim.

Um eine möglichst unvoreingenommene Reaktion zu erhalten, wurde „blind“ verkostet. Das heißt, die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erfuhren nicht, welche der Kostproben neu bzw. bewährt war.

Kooperation als Win-Win-Situation
Die Kooperation zwischen Haubis und dem Campus Wieselburg hat sich bereits in der Vergangenheit bewährt und war auch beim „Weckerl-Casting“ wieder erfolgreich.
Die Zusammenarbeit bietet dem Petzenkirchener Unternehmen die Möglichkeit, das Know-how und die professionelle Ausstattung im Sensoriklabor der FH zu nutzen. Für die Forschung an der Fachhochschule können durch den Auftragspartner konkrete Testszenarien durchgeführt werden. (red)

BEWERTEN SIE DIESEN ARTIKEL

TEILEN SIE DIESEN ARTIKEL