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Ikeas Klima-Appell © Ikea

Alpaslan Deliloglu, Country Manager und Chief Sustainability Officer Ikea Österreich, arbeitet an der Klimaneutralität.

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Alpaslan Deliloglu, Country Manager und Chief Sustainability Officer Ikea Österreich, arbeitet an der Klimaneutralität.

Redaktion 05.03.2021

Ikeas Klima-Appell

Ikea will gemeinsam mit Billa, ÖBB und Vöslauer einen verbindlichen Fahrplan zur Klimaneutralität.

WIEN. Ikea sagt dem Klimawandel den Kampf an: In einem Appell fordert Ikea Österreich gemeinsam mit dem Klimavolksbegehren und österreichischen Unternehmen vom Umweltausschuss einen transparenten und verbindlichen Fahrplan zur Klimaneutralität bis 2040. Weiters wird die Umsetzung einer ökosozialen Steuerreform gefordert. Gemeinsam mit Billa, ÖBB, Vöslauer und WEB Windenergie unterstützt das schwedische Möbelhaus das Klimavolksbegehren und setzt sich für ein starkes, wissenschaftsbasiertes Klimaschutzgesetz ein.

Nach zwei Experten-Hearings sind die Abgeordneten jetzt aufgefordert, im kommenden Umweltausschuss öffentlich und über Parteigrenzen hinweg einen gemeinsamen Beschluss zu fassen. Alpaslan Deliloglu, Country Manager und Chief Sustainability Officer Ikea Österreich: „Unsere Vision ist es, einen besseren Alltag für die Menschen zu schaffen. Doch der Klimawandel stellt für uns heute sowie für nachfolgende Generationen eine große Bedrohung dar. Um das Ziel der Klimaneutralität bis 2040 in Österreich zu erreichen, braucht es jetzt politische Maßnahmen und klare CO2-Reduktionspläne. Wir bei Ikea haben uns das ambitionierte Ziel gesetzt, bis 2030 klimapositiv zu sein und somit mehr Emissionen einzusparen als unser Unternehmen und unsere gesamte Wertschöpfungskette ausstoßen. Doch den Kampf gegen den Klimawandel können wir nur gemeinsam gewinnen!”

Nachhaltig im Alltag

Ikea will mit gutem, klimapositiven Beispiel vorangehen und Produkte entwickeln, die einen gesünderen und nachhaltigeren Alltag unterstützen. Schon bei der Entwicklung soll darauf geachtet werden, dass Produkte nach Gebrauch alternativ genutzt, wieder verwendet, repariert, wieder verkauft oder recycelt werden können – ohne im Müll zu landen und die Umwelt zu belasten.

Auch will der Möbelhändler bis 2030 komplett auf Kreislaufwirtschaft umstellen – die basiert dann zu 100% auf sauberer, erneuerbarer Energie und regenerativen Ressourcen. Darüber hinaus setzt Ikea auf nachhaltige und innovative Konzepte für neue Standorte, etwa beim Logistikzentrum in Strebersdorf oder Ikea am Westbahnhof. (red)

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