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 Impact Report des RSPO: Positive Zuwächse bei nachhaltigem Palmöl © RSPO

Beverley Postma.

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Beverley Postma.

Redaktion 24.09.2020

Impact Report des RSPO: Positive Zuwächse bei nachhaltigem Palmöl

KUALA LUMPUR. Der Runde Tisch für nachhaltiges Palmöl (Roundtable on Sustainable Palm Oil, RSPO) gab heute seinen Impact Report 2019 heraus. Der Bericht zeigt einen deutlichen Nachfrageanstieg nach nachhaltig zertifiziertem Palmöl (Certified Sustainable Palm Oil, CSPO).

Während des Berichtszeitraums von 1. Jänner 2019 bis 31. Dezember 2019 kaufte der Markt insgesamt 7,07 Mio. metrische Tonnen (MT) an CSPO, der Gesamtabsatz kletterte um 13% in die Höhe.

Weltweit vergrößerten sich die vom RSPO zertifizierten Flächen bis Ende des Jahres 2019 um 9% auf 4,2 Mio. ha in 17 Ländern. Zertifizierte Palmölmühlen produzierten 15,19 Mio. MT an CSPO und 3,38 Mio. MT an nachhaltig zertifizierten Palmkernen (Certified Sustainable Palm Kernel, CSPK), was jeweils ein Plus von 13% bzw. 11% gegenüber dem Vorjahr darstellte. Indonesien und Malaysia sind nach wie vor die größten Anbauländer für Ölpalmen und decken 81% der zertifizierten Flächen des RSPO ab.Der Impact Report 2019 ist eine Sonderausgabe mit dem Titel "Reflecting on a Decade of Growth" (Nachdenken über zehn Jahre Wachstum) und dokumentiert die Errungenschaften und Leistungen des RSPO der letzten zehn Jahre.

Die neue Geschäftsführerin des RSPO, Beverley Postma, führte aus: "Es inspiriert, zu sehen, wie viel die Mitglieder des RSPO im Laufe eines Jahrzehnts erreicht haben sowie zuletzt den Beginn von mehreren Initiativen zu beobachten, die die Stellung des RSPO als den führenden Zertifizierungsstandard für nachhaltiges Palmöl weiter festigen. Wir sind uns bewusst, dass noch viel zu tun ist, wenn wir den Markt wirklich verändern möchten. Ich bin zuversichtlich, dass die Mitglieder des RSPO über die Lieferkette hinweg zusammenarbeiten werden, um die Nachfrage nach CSPO zu kräftigen, positive Auswirkungen zu erzielen und die anderen Herausforderungen und Chancen anzugehen, die wir 2021 und darüber hinaus erleben werden." (red)

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