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Intersport radelt der Krise davon © Intersport (2)

„Wir sind jetzt schon bei den Vorbestellungen für das Jahr 2023, um für unsere Kunden das Beste und Aktuellste vom Markt anbieten zu können”, berichtet Intersport-Chef Thorsten Schmitz.

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„Wir sind jetzt schon bei den Vorbestellungen für das Jahr 2023, um für unsere Kunden das Beste und Aktuellste vom Markt anbieten zu können”, berichtet Intersport-Chef Thorsten Schmitz.

Redaktion 02.04.2021

Intersport radelt der Krise davon

Die Nachfrage nach eBikes ist gewaltig gestiegen, der Boom führt wahrscheinlich sogar zu Lieferengpässen.

WELS. Der Sporthandel hat’s nicht leicht in Zeiten wie diesen – aber ein fröhlich vorpreschender Fahrradboom zeichnet nun einen Silberstreifen am Horizont: „Schon 2020 war die Nachfrage so hoch, dass man von einem absoluten Mangel sprechen kann – die Transportkosten sind dadurch kräftig gestiegen und damit auch die Preise”, berichtet Intersport-Chef Thorsten Schmitz.

In 2021 wird sich das nicht ändern; zwar werden die Preise fürs neue eBike nicht in neue Hochgefilde steigen, aber, so Schmitz: „Bei den Händlern wird es wohl grundsätzlich weniger Preisnachlässe geben.”

Massiver Wachstumsmarkt

Im Vorjahr steigerte Intersport mithin den Absatz der Bikes um 30%. Gesamt waren das in ganz Österreich im Jahr 2020 rund 60.000 Bikes. Der Sportfachhandel als Ganzes verkaufte unglaubliche 480.000 Bikes – ein Drittel davon eBikes und von denen wiederum die Hälfte Mountainbikes.

„Gemeinsam als Gruppe konnten wir diesen Nachfrageboom für unsere Händler gut steuern. Der Bike-Bereich nimmt bei Intersport immer schon einen wichtigen Stellenwert ein. Dementsprechend gut sind wir daher auch bei den Bestellmengen aufgestellt, das ist uns 2020 definitiv zugutegekommen”, erläutert Schmitz.
Die aktuelle Saison wird eine Herausforderung, „da wir heuer vermutlich den Bedarf nicht abdecken werden können”. Man rechnet mit einem Stück-Wachstum von rund 40% über dem Markt. (red)

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