Kennenlernfrühstück bei Geier im Nordbahnviertel
© Geier
Erika und Gerald Geier mit Bezirksvorsteher Alexander Nikolai
RETAIL Redaktion 29.01.2026

Kennenlernfrühstück bei Geier im Nordbahnviertel

WIEN. Im Rahmen eines Kennenlernfrühstücks lud die Bäckerei Geier Medienvertreter, Nachbarn sowie Partner in ihr neues Bäckereifachgeschäft im Nordbahnviertel. Der dritte Standort der Weinviertler Handwerksbäckerei im 2. Wiener Gemeindebezirk bot Raum für persönlichen Austausch, Einblicke in das Unternehmen und Gespräche über Stadtentwicklung, Handwerk und Kunst.

Zum Auftakt begrüßte Gerald Geier die Gäste, anschließend stellte Erika Geier den Familienbetrieb vor, der heute in vierter Generation geführt wird. Im Mittelpunkt standen jene Werte, für die Geier seit mehr als 120 Jahren steht: Regionalität, Natürlichkeit, Handarbeit und Nachhaltigkeit. Rund 80 Prozent der Rohstoffe stammen aus einem Umkreis von 50 Kilometern, die Natursauerteigbrote werden langzeitgeführt und von Hand geformt. Auch nachhaltige und soziale Initiativen wie das Geier Tafelsackerl sind Teil der Unternehmensphilosophie.

„Wir sind ein Familienbetrieb in vierter Generation und genau das prägt unser tägliches Tun. Regionalität, Natürlichkeit und Handarbeit sind für uns kein Trend, sondern gelebte Werte“, so Erika Geier.

Bezirksvorsteher Alexander Nikolai griff diese Aspekte in seinen Worten auf und unterstrich die Bedeutung familiengeführter Betriebe für den Bezirk. Persönlich mit der Bäckerei Geier verbunden – seine Schwiegereltern stammen aus Strasshof – zeigte er sich besonders erfreut über den neuen Standort im Nordbahnviertel. „Ein Familienbetrieb ist eine große Aufgabe und ein wichtiger Anker für einen Bezirk. Es ist schön zu sehen, dass die Bäckerei Geier nun auch im Nordbahnviertel angekommen ist – davon profitiert die Wohnbevölkerung enorm“, so Nikolai.

Ein zentrales Thema des Vormittags war die künstlerische Gestaltung des neuen Bäckereifachgeschäfts. Gerald Geier berichtete von seiner persönlichen Verbindung zum 2. Bezirk, wo er einst gelernt hatte – zu einer Zeit, als das Nordbahnviertel noch von Lagerhallen, Zügen und Graffiti geprägt war. „Ich habe hier im Bezirk gelernt, damals war das Nordbahnviertel noch ganz anders. Diese Erinnerungen und wenige inhaltliche Stichworte haben wir Max mitgegeben – und er hat daraus etwas ganz Eigenes geschaffen“, so Gerald Geier.

Der Künstler Markus „Max“ Wesenauer (max.rocks) bedankte sich für das Vertrauen und erläuterte seinen Zugang zur Gestaltung. „Mein Ziel war es, eine Atmosphäre zu schaffen, die zum Wohlfühlen und zur Inspiration einlädt. Werte wie Tradition, Bodenständigkeit, Handarbeit, Natürlichkeit und Regionalität sollten in einem Bild sichtbar werden – spielerisch und generationenübergreifend“, erklärte der Künstler. „Ich wollte Urbanes und Ländliches miteinander verbinden. Dass die Resonanz auf das Mural so positiv ist, freut mich besonders.“ Für die Umsetzung arbeitete Wesenauer eine Woche lang von früh bis spät im Geschäft, jedes Detail wurde von Hand gesprayt.

Das Kennenlernfrühstück bot zahlreiche Gelegenheiten für Gespräche, Vernetzung und persönlichen Austausch. Das Interesse der anwesenden Medienvertreter sowie die positive Resonanz auf Standort, Konzept und Gestaltung machten den Vormittag zu einem gelungenen Auftakt für den neuen Treffpunkt im Nordbahnviertel. (red)

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