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Milch im Kaffee ist die Butter am Brot © AMA-Marketing GesmbH/APA-Fotoservice/Hautzinger

MilchforumMario Zeppetzauer von der Kunstuni Linz, Winnie Sonntag von der Uni Göttingen, Michael Blass (Geschäftsführer der AMA-Marketing) und Manuela Schürr (AMA).

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MilchforumMario Zeppetzauer von der Kunstuni Linz, Winnie Sonntag von der Uni Göttingen, Michael Blass (Geschäftsführer der AMA-Marketing) und Manuela Schürr (AMA).

Redaktion 01.06.2018

Milch im Kaffee ist die Butter am Brot

Eine Studie der AMA anlässlich des Weltmilchtags hat die Kaffee-Trinkgewohnheiten der Österreicher hinterfragt.

WIEN. Anlässlich des Weltmilchtags hat die AMA erfragt, wie die Österreicher ihren Kaffee am liebsten konsumieren. Dabei haben Varianten mit viel Milch eindeutig die Nase vorn – speziell bei den Kaffeetrinkerinnen. Jede zweite mag ihren Kaffee am liebsten mit viel Milch, 24% mit wenig Milch. Ganz anders die Männer: 27% bevorzugen das schwarze Getränk pur.

Auch in Kaffeehaus und Restaurant stehen Kaffeevarianten mit viel Milch an der Spitze der Beliebtheitsskala, also etwa Cappuccino oder Melange. Caffe Latte ist eindeutig ein „Frauengetränk”, der kleine Schwarze eine Bastion der Männer.
Für die Zubereitung von Milchkaffees ist die Frischmilch erste Wahl, ESL-Milch geht aber auch. Immerhin fünf Prozent der Befragten bevorzugen die Haltbarmilch im Kaffee.
Die große Vorliebe für frische Milch unterstrich auch eine Blindverkostung der AMA: Die Probanden sollten fünf verschiedene Milchsorten richtig zuordnen: Biomilch, Frischmilch, ESL-Milch, Haltbarmilch und laktosefreie Milch.

Milch im Geschmackstest

Mehr als die Hälfte erkannte laktosefreie Milch am Geschmack, 41% konnten Haltbarmilch eindeutig bestimmen, offenbar schmeckt sie doch deutlich anders als Frischmilch. Weniger ausgeprägt sind die geschmacklichen Unterschiede zwischen frischen Milchsorten; hier tippte nur ein Viertel richtig.

Dabei sind die Österreicher nach der Einschätzung ihrer Einkaufsgewohnheiten eigentlich Heavy-User. Ein Viertel schätzt, dass mehr als vier Liter pro Woche eingekauft werden, 24% gehen von drei bis vier Liter pro Woche aus und 27% kaufen bis zu einem Liter pro Woche. (nov)

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