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Mit Testkäufen zum Kundenglück © Whitebox

Mystery-Shopping-Pionierin Daniela Höllerbauer, Geschäftsführerin von Whitebox.

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Mystery-Shopping-Pionierin Daniela Höllerbauer, Geschäftsführerin von Whitebox.

Paul Hafner 14.06.2019

Mit Testkäufen zum Kundenglück

Unimarkt setzt seit Jahren auf Testkäufe, Whitebox wickelt sie ab – ein Erfolgsmodell.

••• Von Paul Hafner

LINZ. „Näher am Kunden”, lautet der Slogan der Marktforschungsagentur Whitebox, der gleichzeitig Ziel und Versprechen zu sein scheint. Das Mittel der Wahl ist das berühmt-berüchtigte Mystery Shopping, das für Geschäftsführerin Daniela Höllerbauer aber viel mehr als Motivationswerkzeug verstanden werden sollte – und auch zunehmend so angenommen wird, wie sie mit Verweis auf das stets wachsende Anwendungsgebiet meint.

Gesamteindruck via Testkauf

Mittels individuell abgestimmter Testkäufe – im Falle von Unimarkt etwa auf spezifische Qualitätskriterien wie die Beratung in der Feinkost – könne etwa „ein Ansporn für die Mitarbeiter geschaffen und Stärken und Verbesserungspotenziale aufgezeigt” werden, so Höllerbauer. Am Ende entstehe so ein detaillierter Gesamteindruck über den Firmenalltag, der treffsichere Maßnahmen ermögliche.

Rasches Feedback via Testkäufer ist für Unimarkt-Geschäftsführer Andreas Haider ein idealer Indikator für Kundenzufriedenheit. Auch beim firmeninternen Genusscup, wo Mitarbeiter der einzelnen Filialen spielerisch mit Incentives wie Ausflügen, Abendessen und Gutscheinen zu gutem Servie und Teamfähigkeit motiviert werden, setzt Unimarkt nicht allein auf Zahlen, sondern räumt auch Testkäufen zentrale Bedeutung ein: Wo der Kunde König ist, muss auch das Team geadelt werden.

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