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Red Bull feiert den 30er © AFP/Karim Jaafar

Red Bull gibt immer noch Gas, sportlich neuerdings auch in der MotoGP, der höchsten Klasse bei Motorradrennen.

© AFP/Karim Jaafar

Red Bull gibt immer noch Gas, sportlich neuerdings auch in der MotoGP, der höchsten Klasse bei Motorradrennen.

Redaktion 31.03.2017

Red Bull feiert den 30er

Der Energy Drink mit starker Österreich-Affinität wird 30 und ist mit 43 Prozent weltweitem Marktanteil die Nr. 1.

FUSCHL/SALZBURG. Eine kleine Dose, deren Inhalt am ehesten nach sprudelnden Gummibärchen schmeckt, hat die Getränkewelt umgekrempelt: Red Bull ist heute weltweit der führende Anbieter von Energy Drinks – und zwar mit 43% weltweitem Marktanteil, gefolgt von der amerikanischen Monster Energy mit 39%.

Seit der Österreich-Markteinführung am 1. April 1987 wurden weltweit 62,37 Mrd. Dosen verkauft, Red Bull-Mastermind Didi Mateschitz wurde dadurch zum Milliardär: Als reichster Österreicher liegt er im aktuellen Ranking des US-Magazins Forbes weltweit auf Platz 86.

Mehr als 6 Mrd. Euro im Erlös

In 2016 erwirtschafte das Unternehmen mit 11.865 Mitarbeitern in 171 Ländern laut eigenen Angaben einen Umsatz von 6,03 Mrd. €. Damit wurde erstmals die Sechs-Mrd.-€-Marke überschritten. Weltweit wurden im Vorjahr 6,062 Mrd. Dosen verkauft (+1,8%). Der Gewinn ist 2015 um 35% auf 501 Mio. € gestiegen – der höchste Jahres­gewinn in der Geschichte des Unternehmens.

Trotz Erfolgsstory: Bei Verbraucherschützern kam der Muntermacher nicht so gut an; die Getränke würden mehr Koffein beinhalten, als der junge Körper vertragen könne, hieß es stetig von deren Seite. (nov)

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