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Sektkellerei A-Nobis zum Regionalprojekt des Monats gewählt © Norbert Szigeti
© Norbert Szigeti

Redaktion 18.11.2021

Sektkellerei A-Nobis zum Regionalprojekt des Monats gewählt

SEEWINKEL / ZURNDORF /WIEN. Der Weinbau spielt insbesondere im burgenländischen Seewinkel eine wichtige Rolle für kulturelle Identität und ökonomische Wertschöpfung. Norbert und Birgit Szigeti besetzen seit mehr als 30 Jahren das Segment der hochqualitativen Sektproduktion. Mit A-Nobis, einer neuen Kellerei in Zurndorf, hebt das Unternehmerpaar die Sektkultur im Burgenland auf eine neue Ebene. Das Projekt wurde im Rahmen des österreichischen EFRE-Programms zum Regionalprojekt des Monats November gewählt: www.efre.gv.at/projekte/PdM.

Im Zuge des Projektes wurde auf 4.200 m² eine neue, exklusive Sektkellerei zur Produktion von hochwertigen, flaschenvergorenen Sortensekten errichtet. Die technische Ausstattung dieses Vorzeigebetriebes garantiert einen arbeitseffizienten Betrieb, der schonend mit den natürlichen Ressourcen umgeht. Die als Green Building konzipierte Produktionsstätte emittiert kein CO2 und verbraucht nur ein Drittel der durch Photovoltaik selbst erzeugten Energie, der Überschuss wird ins öffentliche Netz eingespeist. Ein großer Innenhof bietet Platz für Verkostungen und kulturelle Veranstaltungen wie Theateraufführungen, Lesungen oder Konzerte.

Wirkung in der Region
A-Nobis setzt auf Prozessinnovationen, die die Sektproduktion ökonomisch auf den modernsten Stand bringen und damit Ausweitungen des Geschäftsmodells ermöglichen. Das schlägt sich unmittelbar in acht zusätzlichen Arbeitsplätzen im Betrieb und längerfristig in weiteren Beschäftigungseffekten in der Region nieder. Das Projekt demonstriert aber auch, wie sich in der Sektproduktion ökonomische Ziele mit höchsten ökologischen Ansprüchen – von der Kellertechnik bis zur gesamten Raumgestaltung – vereinen lässt. Darüber hinaus ist A-Nobis auch als Ort kultureller Begegnung konzipiert, der auch eine touristische Anziehungskraft in der Region entfaltet.
„Für uns als Projektträger war es finanziell sehr wertvoll, dass unsere Investition mit EU-Fördermitteln unterstützt wurde. Ohne die EU-Förderung wäre die Finanzierung weitaus schwieriger gewesen.“

Das EFRE-Förderprogramm
In der Förderperiode 2014 bis 2020 wurden im EFRE-Programm „Investitionen in Wachstum und Beschäftigung“ (IWB / EFRE) österreichweit rund 536 Mio. € an EFRE-Förderungen eingesetzt, die Mittel sind bis 2023 auszubezahlen. Durch REACT-EU, ein Teil des Covid-Wiederaufbauplans, wurde das Programm um 124 Mio. € aufgestockt. Diese Förderungen werden in Kombination mit privaten sowie nationalen, öffentlichen Mitteln des Bundes und der Länder vergeben. Dadurch wurde bisher ein Gesamtinvestitionsvolumen von mehr als 2 Mrd. € erreicht. (red)

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