INDUSTRIAL TECHNOLOGY
© Krajete

Baby-Anlage Die Nox Mobile Test Unit hat exakt den gleichen Aufbau wie eine Großanlage und verfügt über eine Kapazität von 400 m³/h.

Redaktion 20.10.2023

Auf Herz und Nieren

Die smarte Gasreinigungstechnologie der Krajete GmbH ist als transportfähige Testanlage wochenweise zum Testen verfügbar.

WIEN. Probieren geht über Studieren – besonders dann, wenn grundlegende Entscheidungen für die Nachhaltigkeit in Industrieunternehmen anstehen. Denn viele neue Technologien zur Reduktion von Emissionen versprechen mehr als sie im Realbetrieb halten können.

Anders die auf sogenannter „Physisorption” basierende Advanced Adsorption-Technologie des Österreichischen Innovationsführers für Gasreinigung, der Krajete GmbH. Diese hat ihr Potenzial für die nahezu komplette Entfernung von Stickoxiden aus Abgasen bereits für Großstädte, Kfz-Hersteller, Entsorgungsunternehmen und Bergbaufirmen bewiesen – und stellt es nun erstmals auch in einer mobilen Testanlage zur Verfügung. Diese wird an interessierte Unternehmen wochenweise verliehen, wandert „von Schornstein zu Schornstein” und die Firmen können so den Nutzen und Wert der Advanced Adsorption-Technologie für deren eigene Abläufe beurteilen.

Das kann Physisorption

„Wir sind darauf spezialisiert, problematische Emissionen durch naturnahe Prozesse möglichst vollständig in wertvolle Grundstoffe umzuwandeln”, erläutert Alexander Krajete, Gründer und CEO der Krajete GmbH. „Dazu nutzen wir ein als Physisorption benanntes Prinzip – die reversible Bindung schädlicher Gasemissionen wie z.B. Stickoxide an natürliche Adsorber-Materialien wie Silica, Zeolith oder Aluminiumoxid. Die Vorteile dieser Technologie für die Kreislaufwirtschaft liegen auf der Hand: Alle gebundenen Schadstoffe können mit einfachen Mitteln vom Adsorber entfernt, gesammelt, veredelt und kommerziell genutzt werden.”

Genial und dabei simpel

Ein Prinzip, das sich gerade bei Stickoxiden hervorragend bewährt. Durch simples Erhitzen des Advanced Adsorbers kann das gebundene NOX gesammelt und mittels einfacher chemischer Prozesse zu wertvollem Dünger veredelt werden. Das Adsorber-Material ist danach zu 100% weiter nutzbar. (hk)

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