MOBILITY BUSINESS
© Panthermedia.net/Ingo H. Fleckenstein

02.10.2015

Nutzis weiterhin beliebt

Im August verzeichnete der europäische Nutzfahrzeugmarkt den ­achten Wachstumsmonat in Folge: plus 8,7 Prozent.

••• Von Jürgen Zacharias

BRÜSSEL. Der europäische Nutzfahrzeugmarkt erholt sich weiter. Nachdem am Ende des vergangenen Jahres (trotz Monatsminus von 0,2 Prozent beziehungsweise 2,5 Prozent im November und Dezember) unter dem Strich bereits ein deutliches Zulassungsplus von 7,6 Prozent stand, dürfte auch heuer am Jahresende eine ähnlich positive Bilanz stehen. Aktuellen Zahlen des Branchenverbands ACEA zufolge brachte der August ein Neuzulassungsplus von 8,7 Prozent und damit den achten Monat mit einem Marktwachstum (siehe auch Grafik links) hintereinander. Von Jänner bis inklusive August 2015 wurden demnach1,31 Millionen Nutzfahrzeuge neu zum Verkehr zugelassen, 11,8 Prozent mehr als vor Jahresfrist.

Spanien mit Zulassungs-Turbo

Hohe Nachfrage gab es seit Jahresbeginn vor allem in Spanien (plus 37 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres), Großbritannien (+19 Prozent) und Italien (+10,3 Prozent). Dabei waren laut ACEA insbesondere schwere Lkw über 16 Tonnen gefragt, die ein Neuzulassungsplus von 20,7 Prozent auf 163.364 Einheiten verbuchten. Die höchsten Zuwächse gab es dabei in Spanien (+52,9 Prozent), Großbritannien (+48,8 Prozent) und Italien (+24 Prozent).

10,8 Prozent Plus bei Transporter

Die wichtigste Klasse bleiben weiterhin die Transporter bis 3,5 Tonnen: In den ersten acht Monaten des Jahres wurden 1,08 Millionen Fahrzeuge neu zugelassen, 10,8 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum 2014.

Mit einem Zuwachs von 35,5 ­Prozent war auch bei den Transportern Spanien der wachstumsstärkte europäische Markt, widerum gefolgt von Großbritannien (+16,8 Prozent) und Italien (+9 Prozent).
Bei den mittelschweren Lkw stieg die Zahl der Neuzulassungen um 16,6 Prozent auf 204.679 Einheiten, die Busse legten um 16,5 Prozent auf 24.978 zu. Auch dabei gab es die höchsten Zuwächse in Spanien (+42,3 Prozent) und Großbritannien (+25,9 Prozent), gefolgt allerdings von Frankreich (+187,7 Prozent).

TEILEN SIE DIESEN ARTIKEL