MOBILITY BUSINESS
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Redaktion 12.02.2021

VW Golf vor 3er-BMW und Mercedes C-Klasse

Ein Blick auf die Marktlage und aktuelle Entwicklungen auf dem europäischen Fahrzeugmarkt.

BERLIN. Der VW Golf, der 3er BMW und die Mercedes C-Klasse sind die beliebtesten Fahrzeug­reihen in Europa. Auch bei den beliebtesten Marken 2020 dominieren deutsche Hersteller das Ranking: Mercedes-Benz, BMW und Volkswagen verzeichnen auf dem europäischen Kontinent die höchsten Beliebtheitswerte, wie aus dem aktuellen AutoScout24 Europa Report 2020 hervorgeht. Der Bericht informiert über die beliebtesten Modelle, Marken, Farben und Preisklassen in Europa sowie den Einfluss von Covid-19 auf das Mobilitätsverhalten von Verbrauchern. Als Quelle dient die über zwei Mio. Fahrzeuge umfassende Datenbank von AutoScout24.

VW Golf am beliebtesten

Ein genauer Blick auf die bevorzugten Modelle der Käufer zeigt: In jedem ausgewerteten Land liegt der VW Golf auf dem ersten Platz – mit einer Ausnahme: In Frankreich kann der Ford Mustang den Dauerbrenner aus Wolfsburg auf den zweiten Platz verdrängen.

Die gute Performance des Golf schlägt sich auch auf die preisliche Entwicklung nieder. So hat er 2020 europaweit mit durchschnittlich 15.476 € 4,8 Prozent weniger gekostet als im Jahr 2019. Der durchschnittliche Angebotspreis des 3er BMW hat hingegen angezogen: Mit 17.750 € kostete er 2020 um 5,8 Prozent mehr als im Vorjahr.
Einen Rückgang beim Angebotspreis muss hingegen Europas Nummer drei verkraften: Die Mercedes C-Klasse kostete 2020 im Schnitt 23.501 € und damit 5,3% weniger als im Vorjahr.

Tesla dominiert E-Ranking

Beim Blick auf die immer stärker nachgefragten Elektrofahrzeuge schafft es Teslas Model S so gut wie überall an die Tabellenspitze in Europa; Ausnahme ist auch hier wieder Frankreich, wo der Renault Zoe die Kalifornier auf den zweiten Platz verweist. In Österreich fährt der Renault-Stromer auf dem zweiten Platz vor, gefolgt vom BMW i3. Der Audi e-tron komplettiert das Top-Beliebtheitsranking der Österreicher.

Bei den beliebtesten Farben hält sich Europa im Corona-Jahr bedeckt: Schwarz, grau und weiß werden am häufigsten gesucht.

Digitalisierung beschleunigt

Veränderungen durch die Coronakrise und die Lockdowns dokumentiert der Bericht bei der Einstellung der Österreicher zu Online-Kauf und alternativen Besitzmodellen von Autos. Für 23% ist jetzt der Online-Kauf eines Automobils eher vorstellbar, je 24% denken stärker über Leasing oder über ein Auto-Abo nach.

„Der Bericht zeigt ganz klar, dass die Pandemie die Digitalisierung unserer Branche beschleunigt”, sagt Edgar Berger, CEO der AutoScout24-Gruppe. „Nutzer suchen ihr nächstes Auto auf dem Handy aus. Allein in Österreich kann sich fast jeder Zweite vorstellen, ein Fahrzeug online zu bestellen und direkt vor die Haustür geliefert zu bekommen.” (red)

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