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Toyota geht fremd © Toyota

Bild aus der Zukunft: Toyota und Hino wollen der Brennstoffzellentechnologie im Güterverkehr zum Durchbruch verhelfen.

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Bild aus der Zukunft: Toyota und Hino wollen der Brennstoffzellentechnologie im Güterverkehr zum Durchbruch verhelfen.

Redaktion 09.04.2020

Toyota geht fremd

Der japanische Automobilhersteller entwickelt gemeinsam mit Nutzfahrzeug-Spezialist Hino Motors einen Brennstoffzellen-Truck.

TOKIO. Toyota wagt sich auf neues Terrain: Gemeinsam mit Nutzfahrzeug-Spezialist Hino Motors entwickelt der japanische Automobilhersteller einen Brennstoffzellen-Lkw, der die Faktoren Wirtschaftlichkeit, Nachhaltigkeit und Praxistauglichkeit unter einen Hut bringen soll. Für ihren Brennstoffzellen-Brummi machen sich die beiden Fahrzeugbauer einerseits die technische Basis des Toyota Mirai zunutze und andererseits die Fahrzeugplattform des Hino Profia. Das Fahrgestell wurde speziell für den Einsatz als Brennstoffzellenfahrzeug angepasst, umfassende Gewichteinsparungen ermöglichen eine hohe Ladekapazität. Durch zwei Brennstoffzellen-Stacks, die bereits für die nächste Generation des Toyota Mirai entwickelt wurden, beträgt die Reichweite voraussichtlich 600 Kilometer. Im Fahrbetrieb wird Wasserstoff in elektrische Energie umgewandelt, die einen Elektromotor antreibt. Als Emission entsteht dabei nur Wasserdampf. Ist der Tank leer, lassen sich die Wasserstoffbehälter binnen weniger Minuten wieder befüllen. Zuvor hatten bereits Hyundai sowie das US-Unternehmen Nikola Motors eigene Wasserstoff-Lkw entwickelt und vorgestellt. (red)

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