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New Way of Work © Neudoerfler/Hertha Hurnaus

Die Büroarchitektur soll alle Voraussetzungen für ein Arbeiten „abseits des klassischen Schreibtischdenkens” schaffen.

© Neudoerfler/Hertha Hurnaus

Die Büroarchitektur soll alle Voraussetzungen für ein Arbeiten „abseits des klassischen Schreibtischdenkens” schaffen.

Redaktion 24.11.2017

New Way of Work

1.100 Mitarbeiter der Post ziehen um. Das neue Gebäude am Wiener Rochusmarkt spielt alle Stückln.

WIEN. Seit Mitte Oktober beziehen die ersten der insgesamt 1.100 Mitarbeiter der Österreichischen Post AG ihr neues, fast 50.000 m2 großes Bürogebäude am Rochusmarkt in Wien-Landstraße. Der Umzug spiegelt auch organisationsinterne Veränderungen wider: Durch den zweifachen Wechsel der Büros innerhalb weniger Jahre – von der Postgasse im ersten Bezirk zur vorübergehenden Adresse in der Haidingergasse und letztlich an den heutigen finalen Standort – haben sich, so die Post in einer Aussendung, „auch die Arbeitsweisen und damit einhergehend die Arbeitsumgebungen verändert”. In der neuen „Post am Rochus” sind alle Bürogeschosse als Großraum konzipiert. Farblich abgestimmtes Mobiliar unterstützt die visuelle Gliederung der großzügigen, offenen Flächen, und das variantenreich konzipierte Arbeitsumfeld richtet sich nach den unterschiedlichen Bedürfnissen und Anforderungen der Mitarbeiter.

Die konsequent durchdachte Büroarchitektur soll alle Voraussetzungen für die Umsetzung aktivitätenbasierten Arbeitens „abseits des klassischen Schreibtischdenkens” schaffen.
„Wir haben den Fokus bei der Büroplanung ganz bewusst nicht auf Flächeneinsparungen, sondern auf die Aufwertung der über 50.000 Quadratmeter Nutzfläche und die Schaffung flexibler Arbeitsumwelten für aktivitätenbasiertes Arbeiten gelegt”, fasst Julia Reisenbichler, Projektleiterin Österreichische Post AG, zusammen.

Flexible Arbeitsumwelten

Die Post am Rochus umfasst zwei Gebäudetrakte – einen denkmalgeschützten Altbau und einen siebengeschossigen Neubau. Beide Gebäudeteile sind über ein Atrium miteinander verbunden, das als kommunikative Begegnungsfläche dienen soll.

Gebäudehülle und Innenleben der Post am Rochus tragen die Handschrift der Architektenteams Schenker Salvi Weber und feld72. Die Regal- und Schranksysteme sowie Besprechungstische wurden gemeinsam mit den Architekten entwickelt und vom Büromöbelhersteller Neudoerfler professionell gefertigt; der burgenländische Büromöbelspezialist stellte dabei, betont man seitens der Post AG, „erneut seine besonders lösungsorientierte Kompetenz bei in Serie gefertigten Customized Solutions unter Beweis”. (red)

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