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„I want my MTV” © PantherMedia/Blueminiu
© PantherMedia/Blueminiu

Redaktion 01.03.2019

„I want my MTV”

Die wichtigsten Begriffe im Zusammenhang mit Mehrwegsystemen, kurz erklärt.

B2B

Business-to-Business. Geschäftsbeziehungen zwischen (mindestens zwei) Unternehmen, im Gegensatz zu Beziehungen zwischen Unternehmen und anderen Gruppen (z.B. ➞ B2C).

B2C

Business-to-Consumer. Kommunikations- und Handelsbeziehungen zwischen Unternehmen und Privatpersonen (Konsumenten).

Cross Docking

Vertriebssystem, bei dem Waren, die in einem Verteilzentrum in Empfang genommen werden, nicht auf Lager, sondern unverzüglich zum Versand an die Filialen kommen.

Dollies

Rollbare Untersätze aus Metall oder Kunststoff, auf denen ­Ladung transportiert wird. ­Dollies sind kompatibel zum ➞ ISO-Master-Modul.

EAN/EANCOM

Untermenge des ➞ EDIFACT-Standards. European Article Number (EAN) + Communication. Die EAN, seit 2009 ➞ GTIN, kennt wahrscheinlich jeder als „Barcode”. Wird weltweit in der Konsumgüterindustrie verwendet.

EDI

Electronic Data Interchange. Deutsch: Elektronischer Datenaustausch. Bezeichnet den zwischenbetrieblichen und papierlosen Austausch von Geschäftstransaktionen in einer strukturierten Form. EDI ist die Kommunikation zwischen IT-Systemen ohne manuellen Eingriff.

EDIFACT UN/EDIFACT

United Nations/Electronic Data Interchange for Administration, Commerce and Transport. Ein globaler und branchenübergreifender Nachrichtenstandard für ➞ EDI.

EPC

Electronic Product Code. Identifikationsschema für die universelle Identifikation physischer Objekte (Handelseinheiten, Behälter und Lokationen) mittels RF-Tags (➞ RFID) und zusätzlicher Mittel.

GLN

Global Location Number. Zur Identifikation einer phy­sischen Lokation oder Firma. Der Schlüssel besteht aus einer ➞ GS1-Basisnummer, gefolgt von einem Lokationsbezug und einer Prüfziffer.

GRAI

Global Returnable Asset Identifier. Zur Identifikation von Mehrweggebinden. Der Schlüssel besteht aus einer ➞ GS1-Basisnummer, gefolgt von einem Behältertyp und einer Prüfziffer, kombiniert mit einer optionalen Seriennummer.

GS1

GS1 gestaltet globale Standards zur Ver­besserung von Wertschöpfungsketten und vergibt die ➞ GTIN. In Österreich: GS1 Austria.

GS1-Basisnummer

Teil der internationalen GS1-Standardnummerierungs­struktur.

GTIN

Global Trade Item Number, ­globale Artikelidentifikationsnummer. Nachfolger der ➞ EAN. Der Schlüssel besteht aus einer ➞ GS1- oder U.P.C.-Basisnummer, gefolgt von einem Artikelbezug und einer Prüfziffer.

ISO

International Organization for Standardization. Unabhängige, nichtstaatliche, internationale Organisation mit 162 nationalen Normungsinstituten. In Österreich: Austrian Standards.

ISO-Master-Modul

Unter dem ISO-Standard 3394 (➞ ISO) zusammengefasste Abmessungsdimensionen für Transportverpackungen. Stellt das Grundmaß für die Grundflächen von Transport- und Verpackungseinheiten dar.

MTV

Mehrwegtransportverpackun­gen. Wiederverwendbare Gebinde im Besitz eines Unternehmens zur Verfügung gestellt für den Transport und die ­Lagerung von Waren. Gekennzeichnet durch den ➞ GRAI.

Palettenstrichcode

Industriestandard zum Codieren von Palettenbeschriftungen mit einem Strichcode.

RFID

Radio Frequency Identification. Datenträgertechnologie für Sender-Empfänger-Systeme zum automatischen und berührungslosen Identifizieren und Lokalisieren von Objekten mit Radiowellen.

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