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Erste holt Geld © Andreas Jakwerth

Erste Bank-Vorstandsvorsitzender Peter Bosek: „Wohnen ist zu einem zentralen Thema in Österreich geworden.“

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Erste Bank-Vorstandsvorsitzender Peter Bosek: „Wohnen ist zu einem zentralen Thema in Österreich geworden.“

Redaktion 27.08.2020

Erste holt Geld

Erste Bank erhält von der EIB eine Zusage über 150 Mio. Euro für leistbaren Wohnraum in Österreich.

WIEN. Die EU-Investitionsbank EIB und die Erste Bank stellen insgesamt 300 Mio. € für den sozialen Wohnungsbau bereit; die Hälfte davon kommt von der EIB. Kern der Vereinbarung, von der bisher 100 Mio. € unterschrieben und weitere 50 Mio. genehmigt worden sind, ist, dass Finanzierungen mit Fixzinssätzen von bis zu 28 Jahren Laufzeit für geförderten oder gemeinnützigen Neubau von Mietwohnungen vergeben werden und damit die Mieten auf fast drei Jahrzehnte abgesichert werden können. Nach diesem Modell wurde bereits im Mai 2019 eine Rahmenfinanzierung über Investitionen von 200 Mio. zwischen EIB und Erste Bank abgeschlossen. Diese Mittel sind nach 14 Monaten bereits fast zur Gänze vergeben; mit ihnen wurden bzw. werden ca. 2.200 leistbare Wohnungen für ca. 3.900 Bewohner errichtet.

Einsatz vor allem in Städten Dazu zählt beispielsweise das Projekt „Vielschichtig Wohnen“ im 21. Wiener Gemeinde bezirk durch das Österreichische Volkswohnungswerk. Die Gelder
sollen in erster Linie in Städten zum Einsatz kommen, wo die Nachfrage nach leist baren Wohnungen besonders hoch ist. „Laut einer Integralstudie aus dem Jahr 2019 hält knapp die Hälfte der Österreicher Wohnen für nicht mehr leistbar. Auch die Prognosen sind düster, denn drei Viertel der Österreicher gehen davon aus, dass Wohnen im Jahr 2030 kaum mehr bezahlbar sein wird“, sagt Erste Bank- Vorstandsvorsitzender Peter Bosek.

Wohnen leistbar machen „Wohnen ist zu einem zentralen Thema in Österreich geworden, und wir betrachten es als gesellschaftlichen Auftrag, Wohnen wieder leistbar zu machen. Vielen Dank an die EIB für diese sinnvolle, richtige und für Tausende Familien und Menschen zukunftsweisende Zusammenarbeit“, so Bosek. (rk)

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