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Umfrage: 40% der Österreicher schützen ihr Geld nicht vor der Inflation © Erste Group
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Redaktion 13.12.2021

Umfrage: 40% der Österreicher schützen ihr Geld nicht vor der Inflation

80% der Österreicher planen in den nächsten 12 Monaten Geldanlage.

WIEN. Sparbuch. Bausparvertrag. Lebensversicherung. Laut einer repräsentativen Integral-Studie im Auftrag der Erste Bank setzen die Österreicher:innen trotz steigender Inflationsrate und anhaltendem Niedrigzinsumfeld weiter auf die bewährten Anlageklassiker. Während sich die oben genannten Veranlagungsmöglichkeiten weiterhin großer Beliebtheit erfreuen, sind es die Wertpapiere, die den größten Zugewinn verzeichnen können – von 28% auf 35% (+7PP). Die Pensionsvorsorge bleibt als Anlageform im 12-Monats-Trend stabil auf 27%, Gold (-1PP) und Immobilien (-2PP) verlieren leicht auf je 17%. Hinsichtlich der Höhe der durchschnittlichen Veranlagung zeigt sich ein Rückgang von 16% gegenüber dem Vorjahr von durchschnittlich rund 5.800 Euro auf 4.900 Euro. Jede/r fünfte ÖsterreicherIn plant in den nächsten 12 Monaten keinerlei Geldanlagen.

Nur 40% der ÖsterreicherInnen wollen ihr Geld vor der Inflation schützen
Während die Inflation auch hierzulande weiter steigt, wollen lediglich 2 von 5 Österreicher:innen ihr Geld vor ebendieser schützen. Gerade in der Altersgruppe 50+ sinkt die Anzahl derer, die der Geldentwertung entgegenwirken wollen, weiter auf 31%, während in der Gruppe der 30-49-Jährigen bereits 44% und in der Altersgruppe von 14 bis 29 Jahren sogar 55%, den Schutz ihres Geldes priorisieren. „Die Inflation, die in Österreich mit 3,7 Prozent auf ihren höchsten Wert seit 13 Jahren gestiegen ist, reduziert nicht nur die Kaufkraft eines angesparten Vermögens, sondern auch die Altersvorsorge. Durch die Nullzins-Politik der EZB und den steigenden Preisen, verlieren die Österreicher:innen Milliarden am Sparbuch. Umso wichtiger ist es, sich mit dem Thema Finanzen und Vorsorge intensiv auseinanderzusetzen. Das ist eine wertvolle Investition in die Zukunft“, so Gerda Holzinger-Burgstaller zur aktuellen Situation.

Kreditsumme sinkt auf unter 100.000 Euro
Jede/r Dritte (33%, +5PP) plant im nächsten Jahr eine größere Anschaffung, wie beispielsweise einen Haus- oder Autokauf. Ebenfalls um 5PP (auf 84%) ist die Anzahl derer, die diese Anschaffung über eigene Ersparnisse finanzieren wollen, gestiegen. Unverändert wollen weiterhin 21% der Österreicher:innen ihre geplanten Investitionen mittels Bankkredit oder Bauspardarlehen finanzieren. Eine Veränderung zeigt sich hingegen bei der durchschnittlichen Kredithöhe, diese hat im Vergleich zum dritten Quartal des Vorjahres um 4% von 103.500 Euro auf 99.500 Euro abgenommen.

Zur Umfrage
Erste Bank Spar- und Kreditprognose Q3 2021: Integral hat 1.000 Österreicher:innen (repräsentativ für die österreichische Bevölkerung ab 14 Jahren) mittels telefonischen und Online-Interviews nach ihren geplanten Spar- und Anlageformen sowie ihrem Finanzierungsbedarf gefragt. Die Befragung fand im 3. Quartal 2021 im Zeitraum von 17. September bis 01. Oktober 2021 statt. Soweit nicht anders angegeben, handelt es sich bei den Vergleichswerten um Zahlen aus dem gleichen Quartal des Vorjahres. (red)

 

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