HEALTH ECONOMY
Pfizer stellt Kapazitäten für Impfstoff um © APA/AFP/Don Emmert

In Österreich hat Pfizer ein Impfstoffwerk in Orth an der Donau.

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In Österreich hat Pfizer ein Impfstoffwerk in Orth an der Donau.

Redaktion 15.05.2020

Pfizer stellt Kapazitäten für Impfstoff um

NEW YORK. Der US-Pharmakonzern Pfizer rüstet sich für die Produktion einer Corona-Impfung. Das Unternehmen spricht derzeit mit seinen Auftragnehmern über eine Auslagerung von Teilen seiner Produktion. So würden in den eigenen Werken Kapazitäten frei für die Produktion von Corona-Impfstoffen.

Die 200 Unternehmen könnten im Auftrag des Konzerns mehr der etablierten Medikamente produzieren, etwa andere Impfstoffe oder intravenös zu verabreichende Arzneien. So würden Engpässe bei diesen Mitteln vermieden. „Sie waren in der Vergangenheit sehr hilfreich und werden uns jetzt auch dabei helfen”, sagte Pfizer-Manager Mike McDermott. Zudem sollen Zusatzschichten in eigenen Fabriken gefahren werden und andere Mittel verstärkt produziert und dann gelagert werden, um nach erfolgreichen Tests gegebenenfalls einen Impfstoff gegen das Coronavirus in großen Mengen herstellen zu können. Mindestens 150 Mio. USD koste es den Konzern, die Anlagen auf die Produktion des Impfstoffs vorzubereiten. (red)

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