Radiologie-Gipfel
© ACV.at/Manzano Images
Beim European Congress of Radiology (ECR) traf sich in Wien das Who-is-Who der Radiologiewelt.
HEALTH ECONOMY Redaktion 03.04.2026

Radiologie-Gipfel

Fast 22.500 Radiologen trafen sich bei Fachkongress in Wien. Austria Center Vienna war begehbare Erlebniswelt.

••• Von Martin Rümmele

WIEN. Mit 22.418 Teilnehmenden aus 121 Ländern und mehr als 220 Ausstellern war der European Congress of Radiology (ECR) 2026 dieser Tage internationaler Treffpunkt der radiologischen Community. Der Kongress verband wissenschaftlichen Dialog mit technologischem Fortschritt und setzte damit – wie bereits seit vielen Jahren – einen spürbaren Wertschöpfungsimpuls für Wien – von Hotellerie und Mobilität bis zur internationalen Sichtbarkeit des Standorts.
Im Fokus stand Wissensvermittlung und Netzwerken auf internationalem Niveau: Über exzellente, filmreif aufbereitete Inhalte, die die Wissensvermittlung als Erlebnis für alle Sinne inszeniert und somit umso nachhaltiger wird. „Der ECR hat sich heuer in seiner Inszenierung wieder selbst übertroffen. Denn das Ankommen beim Kongress ist für die Teilnehmenden oftmals vergleichbar mit dem Eintritt in eine eigene Welt“, sagt Susanne Baumann-Söllner, Direktorin des Austria Center Vienna. Die Architektur des Austria Center Vienna mit ihren fünf miteinander verbundenen Ebenen, flexiblen und technisch optimal ausgestatteten Sälen und Räumen sowie den Hallen bildete die Grundlage für diese Inszenierung. So entstanden fließende Themenbereiche, in denen Ausstellungsflächen, Networking-Zonen und die Vermittlung wissenschaftlicher Inhalte ineinander übergingen.

Konzerne zeigten Innovationen
Der Medtechriese GE HealthCare präsentierte in Wien sieben neue Bildgebungssysteme und Softwarelösungen. Sie sollen Gesundheitseinrichtungen dabei unterstützen, steigende Untersuchungszahlen, zunehmende klinische Komplexität sowie anhaltende strukturelle und wirtschaftliche Anforderungen zu bewältigen – ohne Beeinträchtigung der Versorgungsqualität.
Philips wiederum feierte sein 100-jähriges Bestehen in Österreich und zeigte ebenfalls innovative Gesundheitstechnologie für die Radiologie. Mit BlueSeal hat Philips beispielsweise eine Technologie entwickelt, die die Magnetresonanztomographie unabhängiger von der endlichen Ressource Helium macht. Auch Siemens Healthineers und andere Medizintechnikkonzerne waren auf dem Kongress vertreten.

BEWERTEN SIE DIESEN ARTIKEL

TEILEN SIE DIESEN ARTIKEL