WIEN. Finanzminister Markus Marterbauer (SPÖ) muss weiter sparen und kündigt ein Doppelbudget an. Gleichzeitig revidiert die Nationalbank ihre BIP-Prognosen nach unten. Etwas optimistischer gibt sich die OECD. Die OECD geht in einem neuen Bericht für 2026 von einem Plus des heimischen Bruttoinlandsprodukts (BIP) von 1,1% aus. Im Dezember hatte sie noch 0,9% prognostiziert. Für 2027 rechnet die Organisation mit einem Wirtschaftswachstum von 1,3% in Österreich. Die Teuerung soll heuer 2,5% betragen, im Folgejahr dann auf 2,2% sinken.
Hausgemachte Probleme
Allerdings stelle der Krieg im Nahen Osten und die damit verbundene Energiekrise die Prognosen wieder in Frage, relativierte OECD-Generalsekretär Mathias Cormann die Zahlen. Und er sieht hausgemachte Probleme: Im Vergleich mit anderen OECD-Ländern sei Österreich eins der Länder mit den höchsten Pensionsausgaben. Das gleich gelte für die Gesundheitsausgaben, so Cormann. Er plädierte für ein Anheben des Pensionsalters und eine Entbürokratisierung. (red/ag)
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