Warnung vor hohen Gesundheitsausgaben
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Finanzminister Markus Marterbauer stehen turbulente Zeiten bevor.
HEALTH ECONOMY Redaktion 27.03.2026

Warnung vor hohen Gesundheitsausgaben

OECD sieht Österreich im internationalen Spitzenfeld. Unklarheit durch Krieg.

WIEN. Finanzminister Markus Marterbauer (SPÖ) muss weiter sparen und kündigt ein Doppelbudget an. Gleichzeitig revidiert die Nationalbank ihre BIP-Prognosen nach unten. Etwas optimistischer gibt sich die OECD. Die OECD geht in einem neuen Bericht für 2026 von einem Plus des heimischen Bruttoinlandsprodukts (BIP) von 1,1% aus. Im Dezember hatte sie noch 0,9% prognostiziert. Für 2027 rechnet die Organisation mit einem Wirtschaftswachstum von 1,3% in Österreich. Die Teuerung soll heuer 2,5% betragen, im Folgejahr dann auf 2,2% sinken.

Hausgemachte Probleme
Allerdings stelle der Krieg im Nahen Osten und die damit verbundene Energiekrise die Prognosen wieder in Frage, relativierte OECD-Generalsekretär Mathias Cormann die Zahlen. Und er sieht hausgemachte Probleme: Im Vergleich mit anderen OECD-Ländern sei Österreich eins der Länder mit den höchsten Pensionsausgaben. Das gleich gelte für die Gesundheitsausgaben, so Cormann. Er plädierte für ein Anheben des Pensionsalters und eine Entbürokratisierung. (red/ag)

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