INDUSTRIAL TECHNOLOGY
Jetzt kommt die Industrie-HAK © IV Kärnten

Alexander Bouvier, Peter Kaiser, Schuldirektorin Melitta Huber, Erich Dörflinger, Timo Springer (v.l.).

© IV Kärnten

Alexander Bouvier, Peter Kaiser, Schuldirektorin Melitta Huber, Erich Dörflinger, Timo Springer (v.l.).

Redaktion 25.01.2018

Jetzt kommt die Industrie-HAK

Im kommenden Schuljahr 2018/19 startet ein österreichweit einzigartiges Projekt; neben fachspezifischen Inhalten und betriebsnahem Lernen wird großer Wert auf die internationale Wirtschaftssprache Englisch gelegt.

ALTHOFEN. Gerade wenn die Wirtschaft brummt, sucht die Kärntner Industrie nach hochqualifizierten Fachkräften. Vor dem Hintergrund von Trends wie Industrie 4.0 und Digitalisierung haben sich auch die Anforderungen an neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter deutlich verändert. Damit die Jugend für die neuen Herausforderungen in der Arbeitswelt gewappnet ist, bedarf es einer entsprechenden Grundlage in der Ausbildung. Viele Unternehmen engagieren sich bereits in der Lehrlingsausbildung; nun gehen sie den nächsten Schritt: Mit der Industrie-HAK wird ein österreichweit einzigartiges Projekt in die Tat umgesetzt.

Drei führende Industriebetriebe der Region (Flex, Treibacher Industrie AG und Maschinenfabrik Springer GmbH) sind auf die Bildungsverantwortlichen zugegangen und heben nun ab dem Schuljahr 2018/19 diesen neuen Schultyp aus der Taufe. Bei der Präsentation stellten Vertreter des Landesschulrats, der HAK Althofen und der drei Industriebetriebe gemeinsam mit Bildungsreferent Landeshauptmann Peter Kaiser diesen neuen Schulzweig vor. Alle freuten sich über die rasche Umsetzung trotz der Notwendigkeit viele unterschiedliche Interessen zu berücksichtigen.

Digitale Lerninfrastruktur
Schwerpunkte der Ausbildung werden Industrie-, Technologie- und Prozessmanagement genauso wie die soziale Verantwortung von Unternehmen und die Wirtschaftssprache Englisch sein. Die Industrie unterstützt dieses Pilotprojekt sowohl durch fachlichen Input im Unterricht als auch durch garantierte Praktikumsplätze und betriebsnahes Lernen. Darüber hinaus wird die moderne digitale Lerninfrastruktur zu Beginn von den drei Leitbetrieben Flex, Treibacher Industrie AG und Springer Maschinenfabrik GmbH, zur Verfügung gestellt.

Projektinitiator Erich Dörflinger, Geschäftsführer von Flex, hofft ebenso wie seine Kollegen Alexander Bouvier (Vorstand Treibacher Industrie AG) und Timo Springer (Geschäftsführer Springer Maschinenfabrik GmbH), dass sich bereits während der Pilotphase weitere Betriebe anschließen, die den einzigartigen Wert dieser regionalen Zusammenarbeit erkennen.

Bewerbungen für die 20 bis 30 Plätze in der Klasse sind ab sofort mit einem Motivationsschreiben und dem letzten Zeugnis an die HAK Althofen möglich. (pj)

www.hak-althofen.at/14-news/386-die-industrie-hak-in-althofen

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