INDUSTRIAL TECHNOLOGY
News aus Ybbsitz © Welser Profile

C. Glockner (l.), G. Wortmeier (RP Technik), N. Longin und Thomas Welser (l.u.), Chr. und Priska Jansen (r.u.).

© Welser Profile

C. Glockner (l.), G. Wortmeier (RP Technik), N. Longin und Thomas Welser (l.u.), Chr. und Priska Jansen (r.u.).

Redaktion 22.01.2021

News aus Ybbsitz

Welser Profile dealt mit der Schweizer Jansen AG und investiert in Photovoltaik sowie in moderne IT.

YBBSITZ / OBERRIET. Welser Profile Austria GmbH und die Jansen AG mit Sitz in Oberriet (Schweiz) wollen gemeinsam in der Supply-Chain und der Produkt- und System­entwicklung von Stahl-Glas-Systemen ganz neue Akzente setzen.

Die beiden Familienunternehmen werden in dieser neuen Form der Zusammenarbeit die Versorgungs- und Logistikkette für Systemkunden optimieren; im Zuge dessen hat Jansen per Jänner die RP Technik GmbH – seit 2000 Teil der Unternehmensgruppe Welser Profile – übernommen. Im Gegenzug hat sich Welser Profile einen Teil der Spezialprofil-Produktion von Jansen gesichert.Darüber hinaus wollen Jansen und Welser Profile auch in einem gemeinsamen Produktentwicklungs­prozess ihre Stärken ausspielen.

3.000 kWp auf den Dächern

Weiters wird auf Produktions- und Lagerhallendächern der Welser Profile am Standort ­Gresten Niederösterreichs ­größte Aufdach-PV-Anlage realisiert.

Geplant ist die Errichtung einer 3.000 kWp PV-Anlage mit etwa 8.500 Einzelmodulen auf rund 24.000 m². Als regionaler Partner für die Umsetzung dieses Großprojekts wurde die Cleen Energy AG gewonnen.
Welser Profile rechnet dadurch mit einer jährlichen CO2-Reduktion von rund 1.221 t. Dies entspricht der CO2-Bindung eines ca. 16,5 ha großen Buchenwaldes. Insgesamt soll die Anlage schon ab heuer pro Jahr rund 3,3 GWh Strom liefern, womit man z.B. den Verbrauch aller Haushalte der Marktgemeinde Gresten decken könnte.
„Mehr als 80 Prozent des erzeugten Stroms werden selbst verbraucht, der Rest (z.B. an produktionsfreien Tagen) der öffentlichen Stromversorgung zur Verfügung gestellt”, erklärt Geschäftsführer Andreas ­Welser. „Unterm Strich werden wir dank des Projekts in der Lage sein, rund 15 Prozent unseres Gesamtstrombedarfs durch Photo­voltaik abzudecken. Darüber hinaus ist auch die wirtschaftliche Rentabilität hoch und wir gewinnen Unabhängigkeit.”

Nachhaltige IT-Lösungen

Zu den größten Herausforderungen für das Unternehmen zählt die rasche Skalierung der IT-Kapazität im Zuge der fortschreitenden digitalen Transformation. So ergaben z.B. Hochrechnungen für das Storage-System in Gresten, dass das Datenwachstum in zwölf Monaten größer war als die bestehende Kapazität.

Mit dem Server-Ausbau für Gresten und den Standort Bönen in Nordrhein-Westfalen wurde deshalb sichergestellt, dass die Hochverfügbarkeit auch bei großer Auslastung gewährleistet werden kann.
Gemeinsam mit dem Ziel, die Virtualisierung voranzutreiben, wurde auch der VDI-Cluster entlastet. (pj)

BEWERTEN SIE DIESEN ARTIKEL

TEILEN SIE DIESEN ARTIKEL