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„up hoch Drei” © APA Fotoservice / Krisztian Juhasz

Rudolf Schrefl, CEO von Drei, präsentierte mit Günter Lischka, Leiter Privatkundengeschäft von Drei, die neue App up³.

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Rudolf Schrefl, CEO von Drei, präsentierte mit Günter Lischka, Leiter Privatkundengeschäft von Drei, die neue App up³.

Redaktion 29.04.2022

„up hoch Drei”

Das erste rein digitale Mobilfunk-Abo Österreichs macht SIM-Karten überflüssig. Schnell ist es auch noch.

WIEN. Die Tage der althergebrachten Mobilfunkverträge sind gezählt. Drei wird seinem Ruf als digitaler Pionier gerecht und zieht up³ – „up hoch drei” – aus seinem, wie es Drei-CEO Rudolf Schrefl nennt, „Innovationskisterl”: Österreichs erstes Mobilfunk-Abo als App.

Alles neu und doch vertraut

up³ hat keine Vertragsbindung, ist aber auch keine Wertkarte, sondern eine völlig neue Kategorie: Ein Abo, das sich an Modellen wie Netflix oder Amazon orientiere, heißt es bei der Vorstellung. Keine Mindestvertragsdauer, keine Servicepauschale, kein Aktivierungsentgelt; einzige Notwendigkeit: ein eSIM-fähiges Smartphone.

„Mit unserem neuen Mobilfunk-Abo up³ bringen wir erstmals in Österreich eine Lösung auf den Markt, die dem digitalen Alltag vieler Österreicher, die ihre Bankgeschäfte, Versicherungen, Reisebuchungen oder Unterhaltung komplett am Smartphone erledigen, entspricht. Alle up³-Prozesse, von der Anmeldung, über Serviceanfragen bis zur Abmeldung, sind zu 100 Prozent durchgängig digital. Mobilfunk als Abo ist der logische nächste Digitalisierungsschritt in unserer Branche”, sagt Schrefl.
Laut Günter Lischka, Bereichsleiter Privatkunden von Drei, werde bereits an den nächsten Schritten der Einsatzmöglichkeiten des Abos gearbeitet, um bei Produktentwicklungen weiterhin der Innovationleader zu sein.

Hurtig, hurtig mit Kontrolle

up³ bietet im 5G-Netz Downloadgeschwindigkeiten von bis zu 300 Mbit/s und im Upload von bis zu 100 Mbit/s – bei unlimitiertem Datenvolumen. Das neue Mobilfunk-Abo beinhaltet unlimitierte SMS und Sprachminuten inklusive 30 GB EU-Roaming. Würden außerhalb der EU die inkludierten Einheiten überschritten, so werde die Verbindung unterbrochen, bevor es zu unliebsamen Überraschungen kommt; Zusatzpakete könnten einfach über die App hinzugebucht werden, so die Entwickler.

Derzeit ist up³ für ein Gerät pro User verfügbar; in Zukunft werde es bei up³ auch die Möglichkeit geben, ganz einfach zusätzliche Geräte wie etwa Tablets oder Smartwatches in ein bestehendes Abo zu integrieren, erklärt Lischka. (hk)

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