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63. Song Contest: Cesar Sampson hebt ab - gen Lissabon © APA/Herbert Neubauer

Cesar Samspon, die österreichische Song Contest-Hoffnung, wurde nach Lissabon verabschiedet.

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Cesar Samspon, die österreichische Song Contest-Hoffnung, wurde nach Lissabon verabschiedet.

Redaktion 26.04.2018

63. Song Contest: Cesar Sampson hebt ab - gen Lissabon

Edgar Böhm: "Wir fahren da hin, um natürlich zu gewinnen".

WIEN/LISSABON. Ein herzliches Baba hat es am Mittwochabend für Österreichs Song Contest-Hoffnung Cesar Sampson gegeben, wurde der 34-Jährige doch vom ORF offiziell mit einer Farewell-Party gen Lissabon verabschiedet. Am Sonntag geht es für den Linzer mit der Delegation zum Flughafen, damit der ESC-Kandidat 2018 bereits am Montag in der Altice Arena für die erste Probe des 63. Song Contests auf der Bühne steht.

Am 8. Mai wird es dann für Cesar ernst, wenn sich der rot-weiß-rote Vertreter gegen 18 weitere Länder im Rennen um eines der zehn Finaltickets im 1. Halbfinale durchsetzen muss - wobei er mit seiner von ihm mitgeschriebenen Mid-Tempo-Nummer "Nobody But You" derzeit laut Buchmachern klar auf einen Aufstieg hoffen kann. Ziel ist schließlich das Grand Final am 12. Mai.

Zur Verabschiedung performte Sampson im sommerlichen Ambiente auf der Wiener Summerstage vor Kollegen wie Julian Le Play oder dem Vorjahreskandidaten Nathan Trent eine Akustikversion seines Beitrags sowie einigen Coverversionen älterer Hits. "Die Vorfreude überwiegt", zeigte sich Sampson bereit für den Auftritt vor 200 Mio. Menschen. Dabei genieße er es nach zwei Jahren als Hintergrundsänger für andere Kandidaten des Song Contests, endlich selbst als Nr. 1 auf der Bühne zu stehen. Bisher habe vor allem gegolten: "Warten ist nicht so besonders lustig." Insofern störe ihn das ganze Begleitrauschen aus Presse und PR-Terminen nicht: "Ich finde es so um einiges schöner."

ORF-Unterhaltungschef Edgar Böhm, heuer bereits mit seinem 34. ESC beschäftigt, erhöhte in seiner Ansprache dann auch gleich den Druck auf den heimischen Kandidaten: "Es ist die größte Fernsehshow der Welt - es gibt also einen unglaublichen Mediendruck." Er sei aber überzeugt, dass Sampson dem gewachsen sei: "Wir fahren da hin, um natürlich zu gewinnen."

Und ESC-Veteran Andi Knoll, heuer bereits zum 18. Mal als Kommentator des ORF hautnah beim Song Contest dabei, brach indes eine Lanze für die Veranstaltung: "Es ist die tollste Show am ganzen Planeten. Wer etwas anderes sagt, der lügt - oder hat keine Ahnung." (red)

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