MARKETING & MEDIA
63.528 Tweets zur Wahl des Bundespräsidenten SuccessfulWorkplace
SuccessfulWorkplace

Redaktion 23.05.2016

63.528 Tweets zur Wahl des Bundespräsidenten

Mehr als 19.311 User kommentierten den Wahltag auf Twitter

WIEN. Die Entscheidung zur Bundespräsidentschaftswahl 2016 war gestern das dominierende Thema im österreichischen Social Web. Der Wiener Medienbeobachter Meta Communication International hat das Geschehen auf Twitter in Echtzeit verfolgt und analysiert.

Wie schon beim ersten Urnengang wurden zehntausende Tweets mit Erwähnungen der Kandidaten sowie den Hashtags #bpw16 und #wahl16 erfasst. Zudem wurden unter dem Hashtag #beifunk ab der Öffnung der Wahllokale bis zur ersten Hochrechnung zahlreiche Eindrücke von Wahlbeisitzern verbreitet.

Mit den ersten Hochrechnungen ab 17:00 erreichte der Social Media-Buzz Spitzenwerte von bis zu 470 Tweets pro Minute. Während der nachfolgenden TV-Analysen und Diskussionsrunden via ORF, ATV, Puls 4 und Servus TV kommentierten tausende Zuseher die mediale Berichterstattung am Second Screen.

Insgesamt verfolgten mehr als 19.311 User mit rund 63.528 Tweets das Geschehen während des Wahltags. Bei den Tweets mit Personennennung wird Alexander Van der Bellen mit einem Anteil von 56% deutlich häufiger erwähnt als sein Gegenkandidat.

Das Kopf-an-Kopf-Duell der beiden Kandidaten erfuhr auch im Ausland hohe Aufmerksamkeit. Zahlreiche User, darunter viele Medienvertreter und politische Akteure, leiteten die Ergebnisse der Hochrechnung an ihre Follower weiter und kommentierten diese.

Das enorme Social Media-Aufkommen am Wahltag verdeutlicht erneut die hohe Aktivität sowie das politische Interesse der österreichischen Social Media-Community, sagt Maximilian Freissler, Head of New Media Research bei Meta: „Die zunehmende Polarisierung der Bevölkerung infolge des Wahlkampfs hat sich vor allem auch in den Sozialen Medien gezeigt. Diese Emotionalität hat mit dem Wahlfinale einen vorläufigen Höhepunkt erreicht.“

 „Der neue Bundespräsident steht nun vor der Herausforderung, wieder das Gemeinsame hervorzuheben und entstandene Gräben aufzulösen. Die Stimmungslage via Social Media wird hierfür ein wichtiger Indikator sein.“, so Freissler abschließend.

BEWERTEN SIE DIESEN ARTIKEL

TEILEN SIE DIESEN ARTIKEL