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Covid-19 ist Brandbeschleuniger einer ganzen Branche © MCÖ

Andreas Ladich (Präsident des Marketing Club Österreich) und Georg Wiedenhofer (Präsident der Austrian Marketing Confederation AMC).

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Andreas Ladich (Präsident des Marketing Club Österreich) und Georg Wiedenhofer (Präsident der Austrian Marketing Confederation AMC).

Redaktion 01.07.2021

Covid-19 ist Brandbeschleuniger einer ganzen Branche

Die aktuelle europaweite Studie der European Marketing Confederation EMC zeigt, dass Digitalmarketing noch nie so rasant von der Konzeption in die Umsetzung ging.

WIEN. Die European Marketing Confederation EMC mit Sitz in Brüssel ist Ende 2020 erneut den bedeutendsten Herausforderungen auf den Grund gegangen, mit denen sich die Marketer derzeit in Europa beschäftigen. Dazu wurden insgesamt ca. 1.000 Experten in Führungspositionen in acht Ländern befragt. In Österreich wurde die aktuelle EMC Studie „Marketing Agenda 2021“ unter anderem vom Marketing Club Österreich begleitet.

Die Krise sorgt für Raketenantrieb
Gab es vor zwei Jahren noch Skepsis und Strategieprobleme hinsichtlich des digitalen Wandels, sehen sich die Entscheider nun eher mit Problemen der operativen Umsetzung konfrontiert. Der Raketenantrieb für diese rasante Entwicklung hin zum digitalen Marketing ist eindeutig die Covid-19-Pandemie. Europaweit sind Marketer der Meinung, dass dadurch ein verstärkter Fokus auf der Digitalisierung liegt. Genauer gesagt, konzentriert sich laut den Ergebnissen nun alles auf die Implementierung von Marketing-Technologien sowie digitalen Marketing-Operations, Datenanalysen und Kennziffern fürs Marketingcontrolling.

Österreich tickt anders
„Besonders spannend sind die Österreich-Ergebnisse im Vergleich mit den anderen Ländern“, vermerkt Georg Wiedenhofer, Präsident der Austrian Marketing Confederation AMC, der an der österreichischen Studienedition maßgeblich beteiligt war. „Auch in Österreich ist die digitale Transformation im Marketing das Hauptthema. Doch es zeigt sich, dass hierzulande vorrangig operative digitale Einzelmaßnahmen wie Lead Generierung, Social Media und Content Optimierung hohe Priorität haben.“ In der europäischen Gegenüberstellung wird hingegen sichtbar, dass technische Grundlagen, wie Datenbanken und digitale Marketingplattformen für ganzheitliches, auch automatisiertes digitales Marketing wohl erst noch an Wichtigkeit gewinnen werden.

Persönliche Kommentare verschiedener Experten
„Die gewonnenen Insights dieser Studien stellen einen wertvollen Mehrwert dar. Wir freuen uns, dass wir unseren Mitgliedern diesen Service regelmäßig kostenlos zur Verfügung stellen können, vor allem in dieser professionellen Aufbereitung“, erläutert MCÖ-Präsident Andreas Ladich das zusätzliche Angebot des Clubs. Denn auch dieses Mal wurden Experten aus der Branche eingeladen, einzelne Themen näher zu kommentieren, aus ihrer Sicht zu beleuchten und konkrete Handlungsanweisungen zu geben.
Für die Erstellung und Aufbereitung der allgemeinen Ergebnisse geht ein besonderer Dank an Ralf E. Strauß in Deutschland, dem Vorsitzenden der EMC und allen Mitgliedsstaaten, die an der Durchführung der Befragung beteiligt waren. Die 40-seitige Studienbroschüre steht auf der Marketing Club Österreich-Website unter https://marketingclub.at/news/emc-studie-marketing-agenda-2021 zum Download bereit.

Über den Marketing Club Österreich (MCÖ)
Der Marketing Club Österreich ist seit über 60 Jahren am Markt und Teil der Austrian Marketing Confederation und der European Marketing Confederation. Der aktive Verein hat aktuell 1.000 Mitglieder und veranstaltet jährlich rund 20 spannende Clubevents, Diskussionen, Fachvorträge und Workshops und versteht sich darüber hinaus als Networking-Plattform für die Kommunikationsbranche. Neben Fachveranstaltungen bietet der Club auch diverse Weiterbildungsformate. (red)

Alle Infos unter www.marketingclub.at

 

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