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Der Kesch Event-Trendreport 2023 © Kesch
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Redaktion 13.01.2023

Der Kesch Event-Trendreport 2023

Die Wiener Event- und Promotionagentur Kesch startet traditionellerweise mit der Veröffentlichung des Event-Trendreports ins neue Event-Jahr: Ein Blick in die nahe und ferne Branchenzukunft.

WIEN. Themen sind:  die Rückkehr zu Live-Events – die durch die derzeitige Knappheit von Personal, Zeit und Energie und durch das erhöhte Sicherheitsbedürfnis neue Herausforderungen bringt –, nachhaltige Eventtechnik, aktuelle Entwicklungen im digitalen Zeitalter und Foodtrends stehen im Mittelpunkt des neuen Event-Trendreports. Der Report wird am Mittwoch, 18. Jänner, in einem Live-Webinar präsentiert, die Anmeldung ist unter www.Kesch.at/webinare möglich.

Schon seit 2017 sammelt Kesch-Gründer Thomas Kenyeri mit seinem Team interessante Branchenentwicklungen in einem Report, der sich mittlerweile zu einer gefragten Branchenlektüre entwickelt hat. Mit der abklingenden Pandemie und der Rückkehr zu Live-Veranstaltungen war das vergangene Jahr geprägt von vielen neuen Herausforderungen: „Zu Beginn des Jahres noch durch einen Lockdown blockiert, folgte nach der Öffnung ab dem Frühjahr bedingt durch den Ukraine Krieg ein plötzlicher Preisanstieg in allen Bereichen", erläutert Thomas Kenyeri, "und ab Mitte des Jahres hatten wir mit Ressourcenknappheit und Lieferengpässen zu kämpfen. Generell kann auch das Jahr 2023 unter das große Thema ,Ressourcen sparen‘ gestellt werden. Egal ob Personal, Zeit, Geld oder Energie – 2023 wird vor allem in der ersten Jahreshälfte alles noch knapp.“ 

Der Mensch steht wieder im Mittelpunkt der Planung
Nach der Pandemie stellt niemand mehr die Relevanz von Face-to-Face-Begegnungen in Frage. Die Menschen sehnen sich nach „echten“ Erlebnissen und Highlights, die bei der Eventplanung vor dem Hintergrund neuer Sicherheitsrisiken aber auch geliefert werden müssen, um den Mehrwert gegenüber hybriden oder Online-Events zu bestätigen. Ein neues Geschäftsfeld für die Eventbranche kann auch eine gemeinsame „Workation“ – eine Firmenreise als Incentive mit gemeinsamen Arbeiten und Freizeitaktivitäten – sein.

Wegen des massiven Preisanstiegs in allen Bereichen und der akuten Personalknappheit greifen Unternehmen verstärkt zu fertigen Event-Packages zum Fixpreis. „So können Firmen auf Knopfdruck aus mehreren Konzeptideen auswählen, das spart auch Zeit und bringt keine unliebsamen finanziellen Überraschungen", so Kenyeri.

Der Mensch steht als wichtige Ressource im Fokus der Eventplanung: Wo Event-Personal knapp ist, wird zukünftig Künstliche Intelligenz an Bedeutung gewinnen, sei es bei der Recherche, Konzeption oder Unterstützung vor Ort. Langsamer als prognostiziert entwickelt sich in diesem Kontext das Metaverse, das der jüngeren Zielgruppe noch kaum alltagstauglich zugänglich ist. Kenyeri: „Fakt ist aber: Bei diesem Thema muss die Eventbranche dranbleiben, da es ein wichtiger Part von Eventagenturen in der Zukunft sein wird. Schon bald werden wir Promotions nicht nur real umsetzen, sondern auch immersiv in virtuellen Welten.“

Jedes kW zählt
Energiesparen, aber auch Nachhaltigkeit generell bleibt zentrales Thema – umweltbewusstes und ressourcenschonendes Handeln ist nicht mehr „Nice-to-have“, sondern eine Notwendigkeit. Die Eventtechnik entwickelt sich in diesem Feld rasend schnell, neue Geräte verursachen aber zunächst einen hohen Investitionsaufwand. „Event-Professionals werden von der Auswahl der Location bis zur eingesetzten Technik auf die Energieeffizienz achten – denn jedes kW zählt. Außerdem können auch nur geringste Nachlässigkeiten in diesem Bereich medial aufgebauscht werden und zu einem Imageschaden führen“, betont Kenyeri.

Vegan ist kein Foodtrend
Vegane Speisen gibt es seit jeher auf der ganzen Welt, Alternativen bestimmter Traditionsspeisen werden oder sind bereits Standard des kulinarischen Repertoires. „Dennoch überzeugen noch nicht alle veganen Varianten bekannter Gerichten oder Zutaten. Doch der Wettbewerb um das Geschmackserlebnis, das dem Original am nächsten kommt – oder es sogar übertrifft – ist bereits in vollem Gange und wird uns in den kommenden Jahren mit weiteren Ersatzprodukten, Kochbüchern, Hilfsmitteln und kreativen Rezeptideen bereichern. Der Peak der Veganisierung ist noch längst nicht erreicht und wir sind gespannt, welche neuen Rezepte in unseren Alltag Einzug halten werden“, blickt Kenyeri in die Zukunft.

Der aktuelle Kesch Event-Trendreport wird von Thomas Kenyeri und Mario Flieger am 18. Jänner 2023 um 15:00 Uhr persönlich in einem Webinar präsentiert.

Unternehmen, die sich über die Events-Trends 2023 und deren mögliche Implementierung detailliert informieren möchten, können sich ab sofort unter https://www.Kesch.at/webinare/ für dieses Webinar anmelden. (red)

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