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„Der Standard” wird 30 © APA/Georg Hochmuth

Standard-Gründer Oscar Bronner und sein Sohn, Verlagsvorstand Alexander Mitteräcker.

© APA/Georg Hochmuth

Standard-Gründer Oscar Bronner und sein Sohn, Verlagsvorstand Alexander Mitteräcker.

Redaktion 19.10.2018

„Der Standard” wird 30

Vom Internet-Pionier zum „Diskursmedium” mit lebhafter ­Community – Print- und Online-Marken verschmelzen.

WIEN. Der Standard feiert seinen 30er. Am 19. Oktober 1988 erschien die erste Ausgabe der Tageszeitung, Gründer Oscar Bronner wollte damals eine „intelligente, mündige, überregionale Tageszeitung” schaffen.

30 Jahre später verfolgt der Standard diesen Anspruch schon längst nicht mehr als gedruckte Zeitung, sondern mit einem starken Online-Auftritt, war er doch ein Internet-Pionier.
Als erste deutschsprachige Tageszeitung ging der Standard 1995 online und nutzte die Poleposition, um über die Jahre hinweg auch eine starke Community aufzubauen. Als „Diskursmedium” definiert sich der Standard folglich mittlerweile. Erst vergangenes Wochenende wurde der User-Austausch mit der Aktion „Österreich spricht” auch ins echte Leben transponiert.
2013 wurden Print- und Online-Redaktion mit der Übersiedlung aus der Innenstadt ins Quartier in Wien-Landstraße „integriert”. Den nächsten Integrationsschritt setzt man jetzt zum 30er: Die bisher getrennten Marken für Print und Online firmieren künftig unter einem neuen Logo einheitlich als „Der Standard”. Für die Online-Plattform ist ein Relaunch angekündigt, an dem derzeit noch getüftelt wird. Auch die Print-Ausgabe hat sich optisch seit 2017 verändert. (APA)

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