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Die ersten Vorboten des Song Contest
10.04.2015

Die ersten Vorboten des Song Contest

Nachhaltigkeit Für einen ökologisch sinnvollen und grünen Event sorgen Ökoevent-Kriterien der Stadt Wien

Ulli Sima, Umweltstadträtin, gemeinsam mit Alexander Wrabetz, ORF-Generaldirektor.

Wien. Der Eurovision Song Contest wird erstmals zu einem grünen Event. Gemeinsam mit ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz stellte Umweltstadträtin Ulli Sima 41 Tage vor dem ESC konkrete Umwelt-Maßnahmen beim Song Contest vor. Im Zuge dessen enthüllten die beiden im Rathauspark die ersten Song Contest-Figuren, welche die Grünflächen Wiens bis zum Contest zieren werden.

Die Wiener Stadtgärten lassen außerdem in über 1.500 Blumenbeeten Sommerblumen aufblühen und rund 10.000 „Herzelstecker” mit dem Slogan: „12 Points go to … Vienna Parks” werden in Parks verteilt. „Wir wollen auch im öffentlichen Raum Song Contest-Stimmung in unserer Stadt verbreiten”, so Sima.

Ökoevent-Kriterien bei ESC

„Für mich stand von Anfang an fest, dass wir den Eurovision Song Contest 2015 als Green Event durchführen wollen. Mit der Stadt Wien haben wir dafür einen sehr erfahrenen, kompetenten und starken Partner gewinnen können. Gemeinsam werden wir beim größten TV-Unterhaltungsevent der Welt ein nachhaltiges Zeichen setzen,” so Wrabetz.Zertifiziert wird der ESC nach den ÖkoEvent-Kriterien der Stadt Wien und nach dem Österreichischen Umweltzeichen für Green Events. Die Vermeidung von Abfall soll unter anderem durch Mehrwegbecher erreicht werden, auf Getränkedosen wird komplett verzichtet, und Kaffeemaschinen funktionieren nur ohne Alu-Kapselsysteme. Beim Besteck wird auf Waschbarkeit oder zumindest nachhaltige Rohstoffe gesetzt.Die Versorgung der Gäste wird ebenfalls nachhaltig: Zehn Trinkbrunnen liefern quellfrisches Wasser, und Village-Gäste werden mit einem Catering versorgt, welches überwiegend auf regionale, saisonale, bio- und fair-trade-Produkte setzt. Der Strom, der für den ESC fließt, wird ausschließlich aus Wasserkraft, Wind, Biomasse und Photovoltaik produziert. Die Notstromaggregate werden nicht mit Diesel betrieben – ein großes Batteriepaket kommt zum Einsatz. Alle Tickets des ESC sind gleichzeitig Fahrkarten für die Wiener Linien; so werde auch die Mobilität der Gäste nachhaltiger. Ökologisch sinnvolles Schlafen versucht der ESC mit seinem Hotelangebot zu bieten. Dies umfasst mehrere Häuser mit dem Umweltzeichen Tourismus.

Garantie für Nachhaltigkeit

Um die Nachhaltigkeit des Events zu garantieren und so ein Vorbild für weitere Austragungsorte des ESC zu sein, werden alle Maßnahmen zusammengestellt und evaluiert und anderen ­Veranstaltern zur Verfügung gestellt. (red)

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