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Digitalisierungsoffensive bei den Bühnen Graz © Bühnen Graz

Lukas Bauer

© Bühnen Graz

Lukas Bauer

Redaktion 20.09.2018

Digitalisierungsoffensive bei den Bühnen Graz

Mit der neu geschaffenen Stelle eines „Head of Digital Transformation“ und verstärkten Digital Sales-Maßnahmen entwickeln sich die Bühnen Graz einen Schritt weiter zum digitalen Kulturbetrieb.

GRAZ. Erklärtes Ziel ist die bessere (Online-)Servicierung ihres Publikums. Der September bringt bei den Bühnen Graz viel Neues - nicht nur hinsichtlich der neuen Spielpläne, welche für jeden (Kultur-)Geschmack etwas zu bieten haben, auch die eingeschlagenen Digitalisierungsmaßnahmen werden in den Häusern der Bühnen Graz – dazu zählen die Oper, das Schauspielhaus, Next Liberty, Orpheum, der Dom im Berg und die Schloßbergbühne Kasematten - konsequent fortgeführt.

Nach der erfolgreichen Einführung unterschiedlicher Tools im Digital Sales-Bereich, wie z.B. Direct Mailings, Influencer Campaigning oder Content-Marketing-Projekten, wird mit der neu geschaffenen Stelle eines „Head of Digital Transformation“ in der art + event | Theaterservice, der Bühnen-„Servicegesellschaft“, nachdrücklich der Wille unterstrichen, den Theaterkonzern professionell in die digitale Zukunft zu führen. Diese Wandlung zum digitalen Betrieb ist insbesondere im Kulturbereich erforderlich, um auf Herausforderungen des Alltags (sozial, wirtschaftlich, politisch etc.) zu reagieren und mit KundInnen auf Augenhöhe zu kommunizieren. „Wer bei Netflix, Uber und Amazon lernt, dass die Welt einfach ist, erwartet diesen Standard auch beim Besuch im Theater“, so Theaterholding-Chef Bernhard Rinner über die digitale Notwendigkeit.

„Die Bühnen Graz verstehen sich als Dienstleister für ihr Publikum. Die Kunst ist frei und so auch das Publikum - dennoch suchen beide einander. Digitale Maßnahmen können helfen, dass sich beide eher finden. Der Schlüssel hierzu lautet Servicierung sowie ein persistentes Kommunizieren auf Augenhöhe, die Technik ist nur das Werkzeug“, präzisiert Rinner. Das erklärte Ziel der Bühnen bleibt somit klar: einen noch besseren Service für ihre BesucherInnen zu schaffen.

Als neuer „Head of Digital Transformation“ wird der 29-jährige Lukas Bauer (siehe Anhang), vorhin bei der Economiesuisse, dem Dachverband der Schweizer Wirtschaft, tätig, das Team der Bühnen Graz unterstützen. Neben internationaler Erfahrung und digitalem Know-how bringt der gebürtige Grazer nicht nur einen Blick von außen, sondern auch die „Kunst, Menschen zu bewegen,“ mit. Bauer wird in seiner neuen Position einerseits die Digital Sales-Aktivitäten der Bühnen und damit die art + event | Theaterservice verstärken, andererseits auch direkt die Grazer Spielstätten, wo das Online-Marketing und kulturelle Angebot von Orpheum, Dom im Berg und Schloßbergbühne Kasematten im Fokus stehen.

Theaterservice-Geschäftsführer Wolfgang Hülbig: „Mit Lukas Bauer haben wir einen profunden Kenner des Campaignings und Online-Marketings für die art + event | Theaterservice begeistern können. Ich freue mich, dass wir mit ihm unsere Digital Sales-Abteilung stärken können und zu einem der führenden Kulturbetriebe in Österreich aufsteigen“.

Ein wesentlicher Hintergrundaspekt der aktuellen Veränderungen im Theaterkonzern liegt der Gesellschaft selbst zugrunde, welche zunehmend digital lebt und denkt. „Kunst ist in einer modernen Gesellschaft essenziell. Sie ist der Kit, der unsere Gesellschaft zusammenhält und alles kann bzw. können muss: begeistern, verstören, bezaubern und zum Nachdenken anregen. Ich bin überzeugt, dass jeder für die Kunst brennen kann. Jede Flamme braucht allerdings einen Funken. Darum muss Kunst massentauglich sein - Kunst ist für alle da“, so der Theaterholding-Chef abschließend. (red)

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