DOOH Day 2026: SlopeLift und Displayce diskutieren Zukunft der digitalen Außenwerbung
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Anna Gneist, Carina Biedermann, Carina Kaiser, Stefan B. Müller und Florian Wagner auf dem SlopeLift DOOH Day 2026 (v.l.n.r.)
MARKETING & MEDIA Redaktion 23.10.2026

DOOH Day 2026: SlopeLift und Displayce diskutieren Zukunft der digitalen Außenwerbung

Beim DOOH Day 2026 in der Wiener Labstelle standen aktuelle Entwicklungen im Bereich Digital Out of Home im Mittelpunkt.

WIEN. Mehr als 65 Teilnehmer kamen am 21. Oktober zum DOOH Day 2026 in der Wiener Labstelle zusammen. Die von SlopeLift in Kooperation mit Displayce organisierte Veranstaltung stand unter dem Motto „Out-of-Home trifft Digital“. Im Mittelpunkt standen die Weiterentwicklung digitaler Außenwerbung, programmatische Buchungsmöglichkeiten, künstliche Intelligenz und die Messbarkeit von Kampagnen.

Den Auftakt machte Florian Wagner, Chief Digital Officer bei Gewista, mit einer Keynote über die Entwicklung von Out of Home zum Massenmedium. Er betonte die Bedeutung wiederholter Werbekontakte und kreativer Gestaltung. Daten sollten seiner Ansicht nach dazu dienen, zusätzliche Zielgruppenpotenziale zu erschließen.

KI und Werbewirkung im Fokus
Stefan B. Müller, Regional Sales Director DACH bei Displayce, beschäftigte sich mit den Auswirkungen von Agentic AI auf die digitale Außenwerbung. Durch die Automatisierung operativer Prozesse könnten zusätzliche Kapazitäten für kreative Aufgaben entstehen.

Carina Biedermann, Director Digital & Agency Sales bei der Österreichischen Post, beleuchtete das Zusammenspiel klassischer Werbekanäle mit DOOH. Sie verwies insbesondere auf die Möglichkeit, digitale Außenwerbung flexibel an veränderte Marktbedingungen anzupassen.

Anna Gneist, Director Digital Media & Head of Programmatic bei SlopeLift, widmete sich der Wirkungsmessung. „Mehr Fläche bedeutet nicht mehr Wirkung. Erst das passende Umfeld und die Bereitschaft nachzusteuern, machen DOOH zu einem echten Markentreiber“, erklärte sie.

Diskussion über Messbarkeit und Markenschutz
Den Abschluss bildete die Podiumsdiskussion „DOOH – Gekommen, um zu bleiben“ mit Wagner, Biedermann und Müller. Moderiert wurde das Panel von SlopeLift-COO Carina Kaiser, die auch durch die Veranstaltung führte.

Ein Schwerpunkt lag auf der Frage, wie sich die Wirkung digitaler Außenwerbung gegenüber Auftraggebern nachweisen lässt. Müller sprach sich dafür aus, praxisnahe Wirkungsnachweise wie Geo-Tests stärker in die Budgetdiskussion einzubeziehen.

Biedermann verwies auf die wachsende Bedeutung des Markenschutzes beim Einsatz künstlicher Intelligenz. Wagner wiederum ging davon aus, dass klassische Plakatwerbung weiterhin bestehen, künftig aber stärker regional eingesetzt werde.

Die Diskussion verdeutlichte die zunehmende Verzahnung von klassischer Außenwerbung, programmatischen Technologien und datenbasierter Kampagnensteuerung. (red)

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