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E-Mail Remarketing © eyepin
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Redaktion 19.11.2021

E-Mail Remarketing

Der Black Friday steht vor der Tür – eyepin-Geschäftsführer Niklas Lenz erklärt, was das mit E-Mail Remarketing zu tun hat.

Gastbeitrag ••• Von Niklas Lenz

WIEN. Rund um den Globus scharren Schnäppchenjäger in den Startlöchern. So richtig los geht es am Black Friday, dem letzten Freitag im November, und dem darauffolgenden Cyber Monday. Jahr für Jahr brechen diese beiden Shoppingtage Rekorde. 2020 wanderten am Cyber Monday laut Adobe Analytics rund 10,8 Mrd. US-Dollar über die virtuellen Ladentische. Auch in Österreich erreicht die Schnäppchenjagd, befeuert durch Covid-19, neue Höhen.

Erträge vervielfachen

Im Kampf um die Gunst der Konsumenten kann E-Mail Remarketing ein regelrechter Umsatz-Booster sein. Denn: Mittels E-Mail Remarketing können Händler jene User erreichen, die Produkte in ihre Warenkörbe legen, ohne schließlich auf den „Kaufen”-Button zu klicken.

Das dänische Baymard Institute hat 41 Studien zu Warenkorb-Abbrüchen ausgewertet und ermittelt, dass rund 69 Prozent aller Kaufprozesse aus den unterschiedlichsten Gründen vor dem Online-Zahlungsprozess abgebrochen werden. Hier verstecken sich massive Umsatzpotenziale, die sich mittels E-Mail Remarketing ausschöpfen lassen.
Professionell umgesetzte Erinnerungs-Kampagnen, die sich individuell an Warenkorb-Abbrecher richten, können laut Forrester Research im Vergleich zu allgemeinen Mailings bis zu viermal höhere Erträge erzielen.
Aber Achtung: Die Reaktivierung von sogenannten Warenkorb-Abbrechern gilt als eine der Königsklassen im
E-Mail Marketing.
Ebenso wie E-Mail Newsletter müssen auch Remarketing E-Mails den Empfängern möglichst personalisierte, relevante Informationen bieten. Dies schafft man jedoch nur, wenn man die Empfänger kennenlernt und vorhandene Daten, wie etwa bereits getätigte Anfragen und Bestellungen, analysiert.

Gießkannenprinzip ist passé

Unternehmen müssen sich Zeit nehmen, ihre Kunden kennenzulernen – das Gießkannenprinzip hat ausgedient. Zusätzlich zur personalisierten Ansprache macht es Sinn, E-Mail Remarketing-Kampagnen mehrstufig zu gestalten und verschiedene Touchpoints miteinander zu verknüpfen.

Das kann bedeuten, nach einer ersten Erinnerungs-E-Mail personalisierten Support und zusätzliche Incentives in Form von Rabattcodes oder einer kostenlosen Lieferung anzubieten. Mit solchen Anreizen gilt es allerdings sparsam umzugehen, denn Schnäppchenjäger lernen schnell, wann sie mit welchen Rabatten rechnen können.
Es zeigt sich: E-Mail Remarketing stellt, sofern sich Händler einer durchdachten Strategie bedienen und ihre Kunden persönlich ansprechen, eine große Umsatz-Chance dar – und das nicht nur in den kommenden Wochen, sondern 365 Tage im Jahr.


Niklas Lenz ist Geschäftsführer des E-Mail Marketing-Spezialisten eyepin, mit Lösungen für digitales Dialogmarkeitng.

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