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EU-Kommission genehmigt Milliardenhilfe für Netzausbau in Deutschland © Panthermedia.net / 3dmentat
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Redaktion 27.05.2021

EU-Kommission genehmigt Milliardenhilfe für Netzausbau in Deutschland

1,1 Mrd. Euro schwere Hilfsgelder können fließen.

WIEN. Die EU-Wettbewerbshüter haben ein bis zu 2,1 Mrd. € starkes Hilfspaket für ein besseres Mobilfunknetz in Deutschland genehmigt. Damit sollen Ausbau und Betrieb in Gegenden mit schlechtem Netz unterstützt werden können, wie die EU-Kommission am Dienstag, 18. Mai 2021, in Brüssel mitteilte. In Regionen, in denen es bisher maximal eine 2G-Verbindung gab, sollen die Nachfolgetechnologien 4G/LTE und 5G angeboten werden. Diese bieten deutlich schnellere Internetverbindungen.

Nach Angaben des deutschen Infrastrukturministeriums können vorgesehene 1,1 Mrd. € an Fördermitteln nun eingesetzt werden. Damit solle der Aufbau von bis zu 5.000 Mobilfunkmasten insbesondere in ländlichen Regionen angegangen werden, sagte Ressortchef Andreas Scheuer (CSU). "Damit schaffen wir deutschlandweites Telefonieren ohne Unterbrechung, mobiles Arbeiten ohne Ladebalken und die Grundlage für hochleistungsfähigen Mobilfunk mit 5G."

Das Geld kann nur dort eingesetzt werden, wo kein Privatanbieter auf absehbare Zeit selbst aktiv werden würde. Es helfe auch dabei, Ungleichheiten und eine digitale Kluft in Deutschland zu verringern, erläuterte die Kommission.

Nach Angaben der Bundesnetzagentur vom vergangenen Herbst sind 96,5% der Fläche Deutschlands von mindestens einem Mobilfunknetzbetreiber mit 4G beziehungsweise LTE versorgt – es bleiben also 3,5 Prozent der Fläche, wo gar kein Empfang in diesem Übertragungsstandard möglich ist. Hinzu kommen "graue Flecken", wo nur ein bis zwei der drei deutschen Mobilfunknetze empfangbar sind. (red)

 

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