Förderprogramm „Pixel, Bytes + Film“© APA/Eva Manhart
Kunst- und Kulturstaatssekretärin Andrea Mayer
MARKETING & MEDIA Redaktion 11.01.2024

Förderprogramm „Pixel, Bytes + Film“

Bundesministerium für Kunst, Kultur, öffentlichen Dienst und Sport (BMKÖS) fördert auch 2024 wieder innovative, mit digitalen Technologien experimentierende filmische Projekte.

WIEN. Das Bundesministerium für Kunst, Kultur, öffentlichen Dienst und Sport (BMKÖS) unterstützt im Rahmen des Förderprogramms „Pixel, Bytes + Film“ innovative Projekte mit digitalem Fokus. Begleitet werden die ausgewählten Künstler zudem mit fachlichen Inputs aus Film- und Kreativwirtschaft. 

„Technologische Neuerungen und Digitalisierung sind eng miteinander verknüpft und beflügeln Innovationen im Bereich der Bewegtbildkunst umfassend. Es ist mir daher ein besonderes Anliegen, dass wir mit dem Förderprogramm ‚Pixel, Bytes + Film‘ entscheidende Impulse für eine sparten- und genreübergreifende Entwicklung der Künste setzen. Den für 2024 ausgewählten Künstlerinnen und Künstlern danke ich für ihren Mut, Neues zu wagen, und wünsche ihnen viel Erfolg für die Umsetzung“, so Kunst- und Kulturstaatssekretärin Andrea Mayer.

Für das Jahr 2024 wurden von einer Fachjury sieben Projekte zur Förderung empfohlen, die sich inhaltlich und formal mit neuen Medien und digitalen Technologien der Bildproduktion wie 3D-Animation, AR, XR u.v.m. auseinandersetzen. Pro Projekt wird ein Produktionsbudget in Höhe von bis zu 35.000 Euro zur Verfügung gestellt.

Die ausgewählten Projekte stammen von Eni Brandner (Tirol, experimenteller Animationsfilm zu künstlicher Intelligenz), Patricia Chamrazová (Wien, 3D-Animation zwischen virtuellen und physischen Welten) Veronika Eberhart (Wien, Experimentalfilm zum Roman „Bambi“ von Felix Salten), Ingrid Mayrhofer-Hufnagl (OÖ, immersive Animation zu Zeit- und Raumwahrnehmung), Eliana Otta (Wien, Experimentalfilm mit 360-Grad-Videomaterial aus dem Amazonasgebiet), Michael Poetschko (Wien, Mehrkanalinstallation zu Grauzonen der Fiktion) und Ksenia Yurkova (NÖ, Mockumentary zu Medienmanipulation und Erinnerung).

Der Fachjury gehörten Martina Menegon, BA (Künstlerin und Kuratorin), Nanna Heidenreich (Universität für angewandte Kunst) und Thomas J. Jelinek (Künstler, Regisseur, Dramaturg und Kurator) an.

Das Förderprogramm „Pixel, Bytes + Film“ reagiert seit 2011 auf großes Interesse von Künstler, die sich ausgehend von digitaler Bewegtbildtechnologie in unterschiedlichen künstlerischen Disziplinen und neuen Medien bewegen. Gefördert werden Projekte, deren Ausdrucksformen über die herkömmlichen Filmformate im Kino-, Fernseh- und Ausstellungskontext hinausgehen. Das BMKÖS bietet hierfür finanzielle Unterstützung sowie ein vielseitiges Begleitprogramm. Der Medienpartner ORF III öffnet sein Archiv für künstlerische Recherchen, stellt Beratung, Schnittplätze samt Cutter und präsentiert die entstandenen Arbeiten in der TV-Sendung „Pixel, Bytes + Film – Artist in Residence“ (ORF III, immer sonntags) sowie in der ORF-TVthek. ORF-III-Moderator Patrick Zwerger führt durch die Sendung und begrüßt die Künstler zum Gespräch.

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