GEO-Reputation
© Jesca Li
Grayling-Managing Director Moritz Arnold und Grayling-CEO Sigrid Krupica sind vom neuen GEO-Index überzeugt.
MARKETING & MEDIA Redaktion 27.03.2026

GEO-Reputation

Mit dem neuen GEO-Reputation-Index will Grayling Transparenz in die Ergebnisse von KI-Systemen bringen.

••• Von Sascha Harold

WIEN Die Art und Weise, wie Unternehmen gefunden und bewertet werden, befindet sich in einem fundamentalen Wandel. Während die klassische Suchmaschinenoptimierung (SEO) jahrelang den Standard definierte, rückt nun Generative Engine Optimization (GEO) in den Fokus. „Internationale Studien belegen, dass 50 Prozent der Führungskräfte im B2B-Bereich KI-Anwendungen nutzen, um potenzielle Partner zu prüfen. Mehr als jeder Vierte bevorzugt mittlerweile ChatGPT-Empfehlungen gegenüber Google“, sagt Sigrid Krupica, CEO von Grayling.

Index für mehr Klarheit
Die Herausforderung für Unternehmen: Wie kann sichergestellt werden, dass die eigene Marke von der KI wahrgenommen wird und wie lässt sich das messen? Grayling hat den sogenannten „GEO-Reputation-Index“ entwickelt, um darauf Antworten zu liefern. Der Index zielt darauf ab, die Sichtbarkeit und Glaubwürdigkeit von Marken innerhalb führender KI-Modelle zu messen. Diese Messung basiert auf über 100 spezifischen Prompts pro Marke, die an die „Big Five“ der KI-Modelle gerichtet werden.

Ein Experten-Team analysiert dann vier zentrale Fragen: Wie oft wird die Marke genannt? Wie valide sind getroffene Aussagen? Wie hochwertig ist die inhaltliche Darstellung und wie einheitlich fallen die Antworten über verschiedene Plattformen aus? „Für uns ist die persönliche Bewertung der Ergebnisse durch erfahrene Berater entscheidend“, so Moritz Arnold, Managing Director bei Grayling. Denn KI-Ergebnisse würden zu stank schwanken, um sie ungeprüft zu übernehmen.

PR gewinnt an Bedeutung
Nachdem hochwertiger Journalismus und Unternehmensinhalte Primärquellen für viele KI-Systeme sind, gewinnt auch klassische PR an Relevanz. „Unternehmen kommunizieren heute nicht mehr nur für Menschen, sondern auch für KI-Anwendungen. Genau deshalb ist jetzt der richtige Zeitpunkt, sich mit der eigenen Sichtbarkeit in dieser Sphäre zu beschäftigen. Noch kann man wirklich etwas bewegen“, so Krupica abschließend.

BEWERTEN SIE DIESEN ARTIKEL

TEILEN SIE DIESEN ARTIKEL