iab austria begrüßt Bildungsschwerpunkt für mehr Medienkompetenz in Schulen
© Louis Frycer
Bei einem Round Table im Österreichischen Parlament wurden konkrete Handlungsfelder definiert.
MARKETING & MEDIA Redaktion 31.03.2026

iab austria begrüßt Bildungsschwerpunkt für mehr Medienkompetenz in Schulen

Die Verankerung von Medienkompetenz im Bildungssystem soll Menschen gegen Fake News und Manipulation stärken.

WIEN. Das interactive advertising bureau austria (iab austria) begrüßt die Verankerung von Medienkompetenz im österreichischen Bildungssystem im Zuge des Social-Media-Verbots für unter 14-Jährige. Die größte Interessenvertretung der österreichischen Digitalwirtschaft sieht darin einen entscheidenden Schritt, um Menschen auf die Herausforderungen durch Fake News, gezielte Desinformation und Manipulation in sozialen und digitalen Medien vorzubereiten.

„Wir erleben jeden Tag, wie komplex die digitale Informationswelt geworden ist. Nur wer Inhalte einordnen und hinterfragen kann und versteht, wie Plattformen und Manipulation wirken, kann darin sicher navigieren und bewusst entscheiden. Deshalb hat das iab austria Medienkompetenz frühzeitig als prioritäres Thema in den politischen Dialog eingebracht und macht sich weiterhin dafür stark“, sagt iab-austria-Vizepräsidentin Rut Morawetz.

Bei einem Round Table im Österreichischen Parlament wurden erstmals gemeinsam mit Vertretern aus Wirtschaft, Politik und Medien die Perspektiven ganzheitlich zusammengeführt, um konkrete Handlungsfelder zu definieren. Die Stärkung der Medienkompetenz ist für das iab austria zentral, um die Gesellschaft für den selbstbewussten und verantwortungsvollen Umgang mit sozialen und digitalen Medien sowie neuen Technologien wie Künstlicher Intelligenz zu rüsten. Die nunmehrige Verankerung im Bildungssystem sei ein „sehr wichtiger erster Schritt“. Zugleich spricht iab austria in einer Aussendung davon, dass „Medienkompetenz ein Thema ist, das die gesamte Gesellschaft und alle Alters- und Bildungsschichten betrifft“. Außerdem unterstreicht die Interessenvertretung die Rolle von Qualitätsmedien.

„Medienkompetenz bleibt der wichtigste Ansatz, damit Menschen in digitale Medien vertrauen und sich darin zurechtfinden. Die Befähigung aller Menschen im Umgang mit digitalen Medien ist eine Kernaufgabe des demokratischen Systems“, so Morawetz abschließend. (red)

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