iab austria bringt den „Digital Fairness Dialog“ zurück© iab
Daniel Knapp
MARKETING & MEDIA Redaktion 09.10.2023

iab austria bringt den „Digital Fairness Dialog“ zurück

International hochkarätig besetztes Diskursformat findet am 20. November 2023 mit Digitalisierungsstaatssekretär Florian Tursky im Raiffeisen Forum statt.

WIEN. Erstmals lud das interactive advertising bureau austria als größte Interessenvertretung der Digitalwirtschaft 2018 zum „Digital Fairness Dialog“, um den Austausch zwischen führenden Wirtschaftstreibenden, Zivilgesellschaft und der Politik zu fördern und aktuelle Themen für den Digitalstandort Österreich zu diskutieren. Bei der Auftaktveranstaltung gastierte der damalige Finanzminister Hartwig Löger, ein Jahr später tauschte sich Digitalisierungsministerin Margarete Schramböck mit den Veranstaltungsteilnehmern aus. Seither ist viel geschehen. Österreich hat mit der Einführung der Digitalsteuer eine Vorreiterrolle in Europa eingenommen und einen wichtigen Schritt zu fairen Wettbewerbsbedingungen mit den globalen Plattformen getätigt. Die digitale Transformation hat durch die Pandemie noch einmal Geschwindigkeit aufgenommen und die Mediennutzung unterliegt einem gravierenden Wandel, der zu mehr Zusammenarbeit und Kooperation in der Branche führt. In der digitalen Verwaltung konnte Österreich in jüngster Vergangenheit neue Leuchtturmprojekte umsetzen, die nicht nur aus dem Nachbarland Deutschland mit großem Interesse verfolgt werden.

Die Neuauflage des „Digital Fairness Dialog“ ist der Frage gewidmet „Standortfaktor Daten – Wie wird Österreich zum Digital Frontrunner?“. In der Diskussion mit Digitalisierungsstaatssekretär Florian Tursky geht es mitunter um den volkswirtschaftlichen Nutzen von Daten und die gewinnbringende Nutzung des nationalen Datenökosystems. In diesem spielt das Zusammenspiel von Publishern, Vermarktern und Werbetreibenden eine wesentliche Rolle, um Usern personalisierte und relevante Informationen und Dienstleistungen anzubieten und damit unmittelbar die nationale Wertschöpfung zu steigern und den Medienpluralismus zu erhalten. Neue Herangehensweisen für den Umgang mit Daten scheinen nicht nur durch den bevorstehenden Wegfall der Third Party Cookies dringend erforderlich, sondern auch im nutzenstiftenden Umgang mit Künstlicher Intelligenz und in der weiteren Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung.

Auf Einladung der Arbeitsgruppe Public Affairs im iab austria diskutieren mit Staatssekretär Florian Tursky im Raiffeisen Forum Chefökonom Daniel Knapp (IAB Europe), Jonas Rashedi (Funke Gruppe), Markus Plank (iab austria), Alexander Igels-Böck (Adverity), Ana Simic (Dain) und Angelika Sery-Froschauer (Wirtschaftskammer Österreich). Die Veranstaltung wird von Markus Fallenböck (Universität Graz) moderiert.

Weitere Informationen zur Veranstaltung sowie Anmeldung auf iab-austria.at

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