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IAB Europe präsentiert Zahlen zur Digital-Videowerbung © Russmedia Digital

austria.com/plus Geschäftsführer André Eckert.

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austria.com/plus Geschäftsführer André Eckert.

Redaktion 27.03.2018

IAB Europe präsentiert Zahlen zur Digital-Videowerbung

Mobile ist Treiber für digitale Videowerbung; IAB Europe prognostiziert weiteres Wachstum.

WIEN. Bereits zum zweiten Mal untersucht das IAB Europe die Digital-Videowerbung und befragte dafür 450 Personen aus Agenturen, Unternehmen und Medienhäusern in 31 Märkten. Digital-Videowerbung ist 2016 um 21,4% gewachsen und beläuft sich auf ein Spending-Volumen von drei Mrd. €. Bereits 46,5% der Digital-Videowerbung werden programmatisch gebucht. Der gesamte europäische Digital-Werbekuchen wird vom IAB Europe mit 41,9 Mrd. € beziffert. Bereits über 90% der Medienunternehmen, Agenturen und Auftraggeber nutzen Digital-Videowerbung. Werbung auf mobilen Devices hat die Spendings für Desktop-Werbeformen bereits überholt, wobei In-Stream die meistgenutzte Werbeform vor In-Banner und Out-Stream darstellt.

„Digital-Videowerbung ist durch ihren relevanten Content ein Ass der Publisher im Wettbewerb gegen die globalen Digital-Giganten. Sie können das gewünschte Content-Umfeld und die geforderte Brand Safety bieten. Allerdings muss das Inventar zügig ausgebaut werden, um die steigende Nachfrage zu befriedigen. Die Austria Videoplattform ist ein wichtiger Schritt, um mehr nationalen Video-Content zu erschließen“, fasst iab austria-Präsident André Eckert zusammen.

Storytelling steigert die Markenbekanntheit
Aufgrund der hervorragenden Storytelling-Eigenschaften von Digital-Videowerbung steht bei der Evaluierung für 73% der Auftraggeber und 89% der Agenturen die Steigerung der Markenbekanntheit im Vordergrund. Reichweite gewinnt in der Erfolgsmessung stark an Bedeutung, während Klicks deutlich weniger Beachtung als früher geschenkt wird.

Inventar wird ausgebaut
40% der Publisher geben in der IAB-Europe-Untersuchung an, dass weniger als 20% ihres verfügbaren Inventars auf Digital-Videowerbung entfallen. Nur 16% hingegen bieten bereits über 81% ihres Inventars für Digital-Videowerbung an; damit wird deutlich, dass der Inventarausbau in vollem Gange ist, und die Nachfrage das Angebot momentan spürbar übertrifft.

Der Anteil von überspringbarem und nichtüberspringbarem Inventar hält sich in etwa die Waage. Noch 2016 hat ein Viertel der Publisher angegeben, gar kein wegklickbares Inventar anzubieten, während dieser Anteil in der aktuellen Erhebung auf 21% gesunken ist.

Digital-Videowerbung wird vorwiegend im News-Umfeld (67%) vor Sport (54%), Fashion und Lifestyle (52%) sowie Essen und Kochen (51%) geschaltet. Die hohe Verbreitung dieser Nachrichten über Social Media-Kanäle macht sie für die werbetreibende Wirtschaft zusätzlich attraktiv.

Cross-Screen-Kampagnen am Vormarsch
83% der Agenturen und 66% der Auftraggeber planen ihre Digital-Videowerbung im Zusammenhang mit klassischer Fernsehwerbung und erwarten sich eine höhere Aufmerksamkeit für die Kampagne. Zwei Drittel der Auftraggeber erwarten sich durch die Kombination von Digital und Fernsehen eine höhere Kaufbereitschaft der Konsumenten.

Begründeter Optimismus
80% der Befragten aus Agenturen, Medienhäusern und von Auftraggebern erwarten in den nächsten zwölf Monaten steigende Ausgaben für Digital-Videowerbung, und 22% der Auftraggeber erwarten sich sogar ein Wachstum von über 50%. (red)

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