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Infoscreen-Kampagne mit Happy End Infoscreen

Wo ist Bruno? Über Infoscreens in den Öffis wurden Hinweise verbreitet.

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Wo ist Bruno? Über Infoscreens in den Öffis wurden Hinweise verbreitet.

Redaktion 18.10.2016

Infoscreen-Kampagne mit Happy End

Urbane Schnitzeljagd beendet: Bruno befreit!

WIEN. Eine Inszenierung der besonderen Art hat am Freitagabend (14. Oktober) die Innere Stadt zur Freilichtbühne werden lassen: Fast 200 Personen beteiligten sich an der Aufklärung des Entführungsfalls Bruno. Das Infoscreen-Maskottchen war unmittelbar vor der großen Party zu seinem 10. Geburtstag entführt worden; daraufhin hatte der Fahrgast TV-Sender seine Zuseher zur Mithilfe bei der Suche nach ihm aufgefordert.

Die auf Veranstaltungsdramaturgie spezialisierte Agentur Nesterval hat diese Suche als Mischung aus urbaner Schnitzeljagd, Freilufttheater und Abenteuerspiel inszeniert. Gestartet hatte die Suche „zu Füßen der Kaiserin, die nie eine war“. Geendet hat sie in Brunos schwimmendem Gefängnis am Donaukanal.

Schon der Treffpunkt für das Kriminalstück im öffentlichen Raum war als Rätsel formuliert. „Treffe mich zu Füßen der Kaiserin, die nie eine war“, lautete der erste Hinweis. Gemeint war damit das Maria-Theresien-Denkmal zwischen Kunst- und Naturhistorischem Museum. Dort wurden jene Teilnehmer, die sich als erste für die urbane Schnitzeljagd angemeldet hatten, in Gruppen zu je fünf Detektiven eingeteilt und mit kryptischen Hinweisen auf die Suche nach Bruno losgeschickt. Über Hinweise auf Infoscreens und durch Schauspieler der Agentur Nesterval mussten sich die Teams mit Namen wie Sherlock Holmes oder Agatha Christi etappenweise an Brunos Versteck herantasten. Nach zwei Stunden Rätselraten haben es gleich drei Teams geschafft, den richtigen Entführer zu ermitteln. „Dass Bruno aus seinem Gefängnis am Badeschiff befreit wurde und dort auch gleich eine Freiheits-Party gefeiert wurde, war das perfekte Finale für eine spannende und amüsante Inszenierung“, war Stephanie Matkovits vom Siegerteam Nemesis beeindruckt.

Fortsetzung für urbanes Abenteuerspiel
Beeindruckt zeigten sich die Teilnehmer auch von der schauspielerischen Leistung der Nesterval-Mitarbeiter. Vor allem dem als Privatdetektiv engagierten Mister Mills gelang es sehr erfolgreich, seine Tarnung aufrechtzuerhalten und die Ermittlerteams in die Irre zu führen. Nur die Gewinner entlarvten ihn schließlich dennoch als Brunos Entführer und fanden so dessen schwimmendes Gefängnis. „Die Resonanz der Teilnehmer war so positiv, dass wir natürlich eine Fortsetzung planen“, freute sich Sheela Rapf über die ausgelassene Stimmung bei der Badeschiff-Party, die bis lange nach Mitternacht dauerte. Gemeinsam mit ihrem Team hatte die Marketingverantwortliche des Fahrgast TV-Senders bereits anlässlich des Song Contests in Wien eine Schnitzeljagd organisiert.

Erfolgreiche Vernetzung mit Zusehern
Da für Rapf die Zuseher das wichtigste Kapital eines Fahrgast TV-Senders sind, forciert sie deren Vernetzung. Rund 600 neue User konnten über den Entführungsfall Bruno für die Infoscreen-App gewonnen werden; rund 100 Infoscreen-Fans konnten aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl gar nicht daran teilnehmen. „Infoscreen versteht sich als guter Freund, der seine Zuseher durch die Stadt begleitet“, skizziert Rapf dessen Markenkern. „Dieser Art der freundschaftlichen Kommunikation mit den Zusehern werden unsere Abenteuerspiele in perfekter Weise gerecht. Die Ideen für neue Inszenierungen gehen Nesterval und uns nicht aus.“ (red)

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