Inklusionspreis für Medien vergeben
© ORF/Klaus Titzer
Die Gewinnerinnen und Gewinner des Herbert Pichler-Inklusions-Medienpreises 2025
MARKETING & MEDIA Redaktion 24.03.2026

Inklusionspreis für Medien vergeben

Auszeichnung würdigt journalistische Beiträge, die Inklusion differenziert darstellen und gesellschaftlich einordnen.

WIEN. Der Herbert-Pichler-Inklusions-Medienpreis zeichnet Beiträge aus, die sich mit den Lebensrealitäten von Menschen mit Behinderungen befassen und Inklusion in einen breiteren gesellschaftlichen Kontext stellen. Vor Kurzem wurden Preise in den Kategorien Print, Fernsehen, Radio sowie digitale Medien und Podcast verliehen.

In der Kategorie Print wurde Franziska Pröll (FAZ) für den Beitrag „Wie viel Inklusion passt in ein Gymnasium?“ ausgezeichnet. Der Radiopreis ging an das Ö1-„Radiokolleg“ für die Sendereihe „In Eigenregie leben“ (Redaktionsteam: Christoph Dirnbacher, Lara Egger, Melissa Felsinger, Cornelia Hehn, Sandra Knopp, Michael Kola, Anna Celine Mark, Katharina Müllebner, Katharina Reiner, Dominic Schmid, Udo Seelhofer, Lisa Steiner, Marietta Trendl, Helen Zangerle). In der Kategorie Fernsehen wurde Mareike Müller (ARD) für den Beitrag „Wir wollen mehr – Arbeit ohne Barrieren“ geehrt. Im Bereich digitale Medien und Podcast wurden Janina Bauer, Marc Engelhardt und Hanna Fröhlich (Correctiv.Schweiz) für „Achtung Barriere! Stadt als Gefahrenzone“ ausgezeichnet.

Zusätzlich vergab die Jury Anerkennungspreise in allen Kategorien: Jana Petersen „Meine Demo im Liegen“ (wochentaz), Georg Pöchhacker „Sport ohne Hürden: Wie barrierefreie Bewegung für Kinder und Jugendliche gefördert werden kann“ (Ö1), Anna Celine Mark „Inklusive Medizin: Gesundheits-Behandlungen ohne Hindernisse“ (ORF Topos), Patricia Pantel „Kakadu Kinderpodcast ‚Wozu brauchen wir Mut‘“ (Deutschlandfunk Kultur) und Birthe Franke „Stark machen für Inklusion“ (ZDF).

Der Preis wurde vom Verein Licht ins Dunkel nach einer Idee der ORF-Redakteurin Čedomira Schlapper initiiert und erinnert an Herbert Pichler, der bis zu seinem Tod 2021 Präsident des Österreichischen Behindertenrates war. Ziel ist es, die öffentliche Aufmerksamkeit für das Thema Inklusion zu stärken und journalistische Arbeiten in diesem Bereich zu würdigen.

Ingrid Thurnher, interimistische ORF-Generaldirektorin, sagt: „Der Herbert-Pichler-Inklusions-Medienpreis setzt seit 2021 ein wichtiges Zeichen für inklusiven Journalismus. Inklusion und Barrierefreiheit sind für den ORF zentrale Werte, um im Sinne eines ,ORF für alle‘ Menschen in ihrer Vielfalt zu erreichen und den inklusiven Gedanken in unserer Gesellschaft zu stärken. Der Herbert-Pichler-Inklusions-Medienpreis ist eine wichtige Anerkennung für Kolleginnen und Kollegen, die mit ihrer Arbeit zeigen: Inklusion ist kein Randthema, sondern gehört in die Mitte unserer Berichterstattung und unserer Gesellschaft. Ich gratuliere allen Preisträgerinnen und Preisträgern.“

Über die Vergabe entschied eine Fachjury bestehend aus Gabriele Falböck (Publizistik- und Kommunikationswissenschaft/Medien und digitale Technologien/Uni Wien, FH St. Pölten), Fritz Hausjell (Publizistik- und Kommunikationswissenschaft/Uni Wien), Barbara Krenn (Hauptabteilungsleiterin Religion und Ethik multimedial/ORF), Martin Ladstätter (Vizepräsident des Österreichischen Behindertenrats), Ivana Veznikova (Moderatorin der Sendereihe „Perspektivenwechsel“/Okto TV) und Germain Weber (Vorstand Licht ins Dunkel, Fakultät für Psychologie/Uni Wien). (red)
BU: Die Gewinnerinnen und Gewinner des Herbert Pichler-Inklusions-Medienpreises 2025 gemeinsam mit Sektionschef Martin Zach (Sozialministerium), Licht ins Dunkel-Präsidentin Ines Stilling, Licht ins Dunkel-Geschäftsführer Mario Thaler, Lisa Zuckerstätter (ORF-Humanitarian Broadcasting) und Mitgliedern der Jury (Gabriele Falböck, Fritz Hausjell, Barbara Krenn, Martin Ladstätter und Ivana Veznikova).

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