MARKETING & MEDIA
"Just Call Me God" Christoph H. Breneis/Infoscreen

Franz Solta (Gewista), Claudia Sporer-Goshtai (A1) und Sascha Berndl (Infoscreen).

Christoph H. Breneis/Infoscreen

Franz Solta (Gewista), Claudia Sporer-Goshtai (A1) und Sascha Berndl (Infoscreen).

Redaktion 15.03.2017

"Just Call Me God"

Infoscreen lud zu John Malkovich ins Konzerthaus.

WIEN. Ob tatsächlich alle 12.000 Pfeifen der Orgel im Wiener Konzerthaus im Einsatz waren, konnte nicht einmal Marketingleiterin Kerstin Glasow sagen. Fest steht jedenfalls, dass die größte Konzerthaus-Orgel Europas eine bombastische Klangkulisse zu „Just Call Me God“ liefert.

Nur fünf Tage nach der umjubelten Uraufführung an der Hamburger Elb-Philharmonie gastierte die Erfolgsproduktion am Montagabend (13. März) zum zweiten Mal im Wiener Konzerthaus. Abermals wurden die außergewöhnlichen Leistungen von Hollywood-Legende John Malkovich, Sophie von Kessel und Martin Haselböck mit heftigem Applaus quittiert. Unter den begeisterten Zusehern waren auch 60 Freunde und Partner von Infoscreen, für die sich der Fahrgast TV-Sender Tickets sichern konnte.

„Es ist eine undankbare Aufgabe, direkt nach dem großartigen John Malkovich auftreten zu müssen“, würdigte Sascha Berndl bei seiner Begrüßung die überragende Leistung des Kultschauspielers. Der seit 1. März amtierende Infoscreen-Chef bedankte sich bei Kerstin Glasow. „Dass wir für diesen außergewöhnlichen Kulturgenuss, der restlos ausverkauft war, Karten bekommen haben, unterstreicht die Qualität der Zusammenarbeit zwischen dem Konzerthaus und Infoscreen.“ Inhaltlich begab sich Berndl danach auf vertrautes Terrain und stellte für die anstehende Media-Analyse abermals hervorragende Werte für den Fahrgast TV-Sender in Aussicht.

Erste Station einer internationalen Tournee
Beim Infoscreen-Empfang im Wotruba-Salon des Konzerthauses wurde neben Reichweitenstudien natürlich auch die titelgebende Passage der Inszenierung ausführlich besprochen. „Just Call Me God“ antwortet Satur Diman Cha auf die Frage, wie man ihn korrekt anspreche. Beklemmend sind Passagen, die unmittelbar auf aktuelle (politische) Krisen Bezug nehmen. Was passiert aber, wenn der ausländische Pizzabote auch seine Cousine und die Cousine seiner Cousine ins Land bringt, weil Diktaturen ihre Bevölkerung aus der Quarantäne entlassen, stellt Diman Cha eine rein rhetorische Frage. Was passiert, wenn die All-inclusive-Resorts des Westens ihre Kapazitätsgrenzen erreicht haben? Nach der Welturaufführung an der Hamburger Elb-Philharmonie startete die von Michael Sturminger inszenierte Produktion „Just Call Me God“ eine internationale Tournee, deren erste Station Wien war. Der Infoscreen-Einladung dazu waren unter anderem Claudia Huber (A1), Joachim Krügel (Media1), Martina Berschl (UPC) und Günther Haas (Raiffeisenlandesbank NÖ/Wien) gefolgt. (red)

BEWERTEN SIE DIESEN ARTIKEL

TEILEN SIE DIESEN ARTIKEL

Ihr Kommentar zum Thema