TRAISKIRCHEN. Das Unternehmen Marzek Etiketten+Packaging bewertet KI-generierte Designvorlagen für den professionellen Etikettendruck als nur eingeschränkt geeignet. Zwar könnten entsprechende Tools kreative Impulse liefern, für die technische Umsetzung und Produktion seien jedoch weiterhin erfahrene Designer erforderlich.
Stefanie Wareka, 5. Generation des traditionsreichen Familienunternehmens, erklärt: „Was auf den ersten Blick am Bildschirm attraktiv wirkt, erweist sich bei genauer Betrachtung für den professionellen Etikettendruck noch lange nicht geeignet. Für eine technisch korrekte, rechtssichere und qualitativ hochwertige Etikettenproduktion müssen beim Design zahlreiche Faktoren berücksichtigt werden. Deshalb ist es unerlässlich, kompetente Designerinnen und Designer mit entsprechender Erfahrung zu beauftragen.“
KI-generierte Designs seien häufig nicht skalierbar und ließen sich nur eingeschränkt bearbeiten. Zudem fehlten Aspekte wie abgestimmte Verpackungselemente oder technische Veredelungen. Auch Anforderungen an Beständigkeit, Produktionsprozesse und rechtliche Rahmenbedingungen würden von KI-Tools nicht abgedeckt.
„KI-Tools können wertvolle kreative Impulse liefern. Für den professionellen Etikettendruck sollten sie jedoch ausschließlich als Inspirationsquelle genutzt werden. Gestaltung, technische Umsetzung und Datenaufbereitung gehören in die Hände erfahrener Profis – nur so entstehen Etiketten, die technisch einwandfrei sowie rechtlich sicher sind und den gewünschten Verkaufserfolg bringen“, resümiert Wareka. (red)
