MARKETING & MEDIA
Mehr als Spielerei © Foto: Petra Varga; Graffiti: David Leitner

The Major­Design hat sich zum Ziel gesetzt, Mehrwert durch Digitalisierung zu schaffen.

© Foto: Petra Varga; Graffiti: David Leitner

The Major­Design hat sich zum Ziel gesetzt, Mehrwert durch Digitalisierung zu schaffen.

Redaktion 06.11.2020

Mehr als Spielerei

The MajorDesign kooperiert mit dem Street Art-­Festival „Calle Libre” im Bereich Augmented Reality

WIEN. Augmented Reality gilt noch immer als technische Spielerei des Facebook-Messengers oder als kostspieliges Tool für Marketingkampagnen. Mit einer kostenlosen Mobile App und spannenden Projekten möchte die Kreativagentur The MajorDesign dazu beitragen, AR im Bereich Marketing zu etablieren. Die kostenlose App AR Go für Android und Apple bringt digitale Elemente in die reale Welt.

AR ist weder klassische noch digitale Werbung, sondern kreiert mit Animationen und Videos eine Welt. Man braucht nur seine Handykamera auf ein vordefiniertes, gedrucktes Bild zu richten, und schon wird per AR ein Video oder eine Animation darauf projiziert; Show Cases sind auf der Webseite der App zu sehen unter www.argoapp.info

Anderer Algorithmus

Nach mehreren erfolgreichen Projekten mit Printmedien rief The MajorDesign in Kooperation mit dem Street Art-Festival Calle Libre ein Wiener Graffiti ins AR-Leben – und zwar ein von David Leitner gestaltetes Graffiti, das ein vierstöckiges Gebäude in der Kirchengasse 44 ziert.

Für dieses Kunstwerk produzierte die Kreativagentur eine AR-Animation. Um sich diese Animation anzusehen, scannt man das Graffiti einfach mit der App AR Go. Dank AR Go kann die AR-Technologie im Marketingbereich auf vielfältige Weise eingesetzt werden: Von Verpackungen, über Weinflaschenetiketten bis hin zu Musikprojekten. The MajorDesign bereichert auch das internationale Blue Danube Film-Festival mit AR.
Während des Festivals vom 20. bis zum 29.11. werden via AR Go Kurzfilme auf Euro-Banknoten präsentiert – und das vollkommen kostenlos. Man braucht nur seine Handykamera auf einen 5-, 10- oder 20 €-Schein zu richten, um die beste Filme des Festivals abzuspielen. (gs)

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