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„Mit Weihnachten und Silvester vergleichbar” © APA/Wolfgang Schadner
© APA/Wolfgang Schadner

Redaktion 22.05.2020

„Mit Weihnachten und Silvester vergleichbar”

Die Ausgangsbeschränkungen veränderten die Kommunikation der Österreicher – was das für Mobilfunkanbieter A1 bedeutet.

••• Von Nadja Riahi

Es ist eine Zeit des Umbruchs – auch für die zwischenmenschliche Kommunikation. Der Lockdown aufgrund des Coronavirus hat dazu geführt, dass Treffen zwischen Familienmitgliedern, Arbeitskollegen und Freunden plötzlich nur mehr virtuell stattfinden konnten. Vom einen auf den anderen Tag gewann das (Video)Telefonieren wieder eine neue Bedeutung. medianet sprach mit Natascha Kantauer-Gansch, Chief Customer Officer Consumer bei A1 Telekom Austria, über Chancen, Datenverbrauch und Kundensupport.

Virtuell verbinden

„Mit den Maßnahmen rund um Covid-19 waren schnelle und unkomplizierte Lösungen gefordert, um die digitale Grundversorgung sicherzustellen. A1 hat bereits zu Beginn des ‚Lockdowns' die Videokonferenz­lösung eyeson für berufliche und private Zwecke kostenfrei angeboten, damit sich alle Österreicher mit ihren Arbeitsplätzen und Familien verbinden können. Die Lösung ist innerhalb von drei Minuten einfach via Web für jeden Kunden zugänglich und wird in der A1 Digital Cloud ‚Exoscale' betrieben, was höchste Datensicherheit gewährleistet”, sagt Kantauer-Gansch.

Lösungen für den Unterricht

Auch spezielle Angebote für Schüler und Lehrer wurden gemeinsam mit den Start-ups des A1 Start Up Campus zur Verfügung gestellt. „So ermöglicht der Schoolmessenger SchoolFox eine einfache und übersichtliche Kommunikation mit allen Eltern und Schülern. Mithilfe der App können Informationen rasch versendet, Lernstoff verteilt, Fortschritte erhoben und Rückfragen gestellt werden. Weitere Angebote entstanden durch die Zusammenarbeit mit den Start-ups eSquirrel und MatheHero. Während eSqirrel digitale Kurse für die Volksschule und die ersten beiden Sekundarstufen anbietet, bereitet MatheHero Schüler gezielt auf die Zentralmatura vor”, so Kantauer-Gansch weiter.

Auf die Frage, wie sich der Datenverbauch und die regulären Telefonieminuten in Österreich bei den Privathaushalten verändert haben, antwortet sie: „Insbesondere in den ersten zwei Wochen nach der Bekanntgabe der Maßnahmen rund um Covid-19 konnten wir in Österreich einen starken Anstieg der Telefonie- und Datennutzung beobachten. Während sich der Sprachverkehr um rund 60 Prozent erhöhte, stieg die Datennutzung um 40 Prozent an. Allein am ersten Tag des Lockdowns waren doppelt so viele Telefonminuten wie üblich zu verzeichnen. Trotz dieser starken Steigerungen blieben die Netze stabil, da sie auf solche Volumina vordimensioniert sind. Die Nutzung lässt sich etwa mit Weihnachten und Silvester vergleichen.” Neben den sich verändernden Bedürfnissen der Privatpersonen gab es auch für Unternehmen in puncto Kommunikation und Arbeitsweise – Stichwort Homeoffice – einige Änderungen.
„Unternehmen jeder Größe waren in den letzten Monaten gefordert, neue Wege der Zusammenarbeit zu finden. Mit individuell abgestimmten Produkten und Services hat A1 den Kunden ab dem ersten Tag dabei geholfen, die richtigen digitalen Lösungen zu finden. Das begann beim einfachen und schnell umsetzbaren Speed-Upgrade und ging bis zu schnell einsetzbaren Security-Lösungen für das Homeoffice. Denn gerade jetzt gilt es auch für kleine Unternehmen, auf IT-Sicherheit zu achten”, erklärt Kantauer-Gansch.

Viele Möglichkeiten

Auf der Online-Plattform A1 Marketplace können Unternehmen aus einem Angebot an cloudbasierter Software wählen. „So ist es jetzt möglich, im Rahmen der A1 Homeoffice-Aktion, Microsoft 365 drei Monate gratis zu testen. Darüber hinaus stellt A1 Collaboration-Lösungen wie Unify Circuit, Alcatel Rainbow und Cisco Webex für mindestens drei Monate gratis zur Verfügung”, zählt Kantauer-Gansch auf. Mehr Zeit am Handy führt auch zu mehr Anfragen beim Mobilfunkdienstleister. „Das A1 Service-Team war mit einem Drittel mehr Anrufen konfrontiert. Mit einem Rückrufservice und alternativen Möglichkeiten am Webportal und über Chat bieten wir zusätzliche Möglichkeiten zur Kontaktaufnahme für die Kunden”, sagt Kantauer-Gansch. Neben klassischen Anrufen wurde auch auf schriftlichem Weg von den Kunden nachgefragt. „Auch auf dem Portal, über Chat und Mail haben sich die Anfragen rasch verdoppelt. Im Vordergrund stand für die Kunden die Nachfrage nach mehr Bandbreite und eine entsprechende Aufrüstung der Produkte an die eigenen Ansprüche und Bedürfnisse sowie die Nachfrage nach TV-Angeboten”, so die CCoC.

„Die Wichtigkeit und Wertschätzung des persönlichen Kontakts durch die Kunden in Krisenzeiten, zeigen auch die Ergebnisse der regelmäßigen Zufriedenheitsbefragung – die Werte sind auf einem Rekordhoch”, erzählt Kantauer-Gansch abschließend.

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