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Nachhaltigkeit © alexander schleissing photography

Johannes Martschin und seine Agentur haben sich dem Nachhaltigkeitsrahmen „People – Planet – Profit” verschrieben.

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Johannes Martschin und seine Agentur haben sich dem Nachhaltigkeitsrahmen „People – Planet – Profit” verschrieben.

Redaktion 30.11.2018

Nachhaltigkeit

Die Agentur Martschin & Partner segelt unter dem Claim „Nachhaltige Kommunikation denkt Ihren Erfolg weiter”.

WIEN. „Nachhaltigkeit ist letztlich eine Intelligenzfrage”, sagt Agenturchef Johannes Martschin von Martschin & Partner. „Zumindest für jene, die übermorgen noch gut leben wollen. Alles andere wird keinen Bestand haben”, ist er überzeugt. Martschin & Partner segeln daher ab nun unter dem Claim „Nachhaltige Kommunikation denkt Ihren Erfolg weiter.”

Die PR-Agentur hat sich in ihrer strategischen Ausrichtung dem Nachhaltigkeitsrahmen „People – Planet – Profit” verpflichtet. Das heißt, es muss sozial, ökologisch und unternehmerisch gesund gewirtschaftet und gearbeitet werden. „Wenn wir dazu etwas beitragen können, sind wir bereit, unser Know-how und unser Herzblut für den Erfolg zu investieren. Projekte, die das nicht leisten können, nehmen wir nicht an”, so Martschin.
Mit dem Kompost & Biogas Verband Österreich (KBVÖ) hat die PR-Agentur eine Kampagne lanciert, die auf dem Grundsatz des nachhaltigen Erfolgs beruht. Ziel ist es, Einweg-Plastiksackerl durch biologisch abbaubare Bio-Kreislauf-Sackerl zu ersetzen. Solch ein Bio-Kreislauf-Sackerl kann für den Einkauf im Lebensmittelhandel, zum Frischhalten der Produkte und Sammeln des Bioabfalls verwendet werden. Im Anschluss wird es in der Biotonne entsorgt. Damit wäre ein wirksamer Schritt zur Reduktion von Plastikmüll geschafft. Um dieses Ziel zu erreichen, wurde das Bündnis für das Österreichische Bio-Kreislauf-Sackerl gegründet, das neben dem Initiator KBVÖ inzwischen zahlreiche einflussreiche Partner hat, wie Land Niederösterreich, Umwelt Land Oberösterreich, Land Steiermark Lebensressort, Land Tirol, Landwirtschaftskammer Österreich, das Ökosoziale Forum und viele weitere.

Landesumweltreferenten

Dank deren Engagement und ihres Einflusses auf Landesebene wurde am 15. Juni ein wichtiger Teilerfolg geschafft, als alle neun Landesumweltreferenten in einer Konferenz per Beschluss die Nachhaltigkeitsministerin Elisabeth Köstinger aufforderten, die verpflichtende Herstellung und Abbaubarkeit aller Einweg-Sackerl zu unterstützen.

Parallel zu anderen PR-Maßnahmen wurde auch die Zivilgesellschaft erfolgreich in die Kampagne eingebunden: Eine Online-Petition zählt bislang über 9.300 Unterstützer. (gs)

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